Beispiele für einen schlagkräftigen Call-to-Action.

Beispiele für einen schlagkräftigen Call-to-Action.

Eine der wichtigsten Stellschrauben zur Verbesserung der Konversionsrate ist der Call-to-Action (CTA). Aufgrund seiner Bedeutung lohnt es sich, die Erfolgsfaktoren und ein paar Beispiele genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was ist ein Call-to-Action?

Mit einem Call-to-Action wird ein Umworbener dazu aufgefordert, eine bestimmte Handlung auszuüben. Im Digitalmarketing besteht so ein Aufruf meistens aus einem Text und einer optischen Schaltfläche („Button“). Manchmal ist ein Call-to-Action mit visuellen Elementen ausgestattet. In einigen Fällen ist der CTA mit einem Webformular oder einer Authentifizierungsfunktion verknüpft.   

Sinn und Zweck eines Call-to-Action

Eine Handlungsaufforderung hilft Dir, den Besucher einer Webseite bzw. den Benutzer einer App zu einer bestimmten Aktion zu bewegen; zum Beispiel die Registrierung für einen Newsletter oder der Download eines Whitepapers. Sie entspricht somit der letzte Phase des AIDA-Modells

Ein Call-to-Action…

Wertvolle Tipps inklusive Beispiel

Verdammt oft wird die Bedeutung der Handlungsaufforderung unterschätzt. Dabei sind es häufig Kleinigkeiten, welche gerade hier enormen Einfluss darauf haben, ob der Zielkunde reagiert oder nicht.

1. Ins Auge des Betrachters springen!

Entferne Dich mal zwei Meter vom Display: Nur wenn die Handlungsaufforderung immer noch hervorsticht, ist sie ausreichend präsent. Ansonsten gilt: Mehr Größe, Farbkontrast und Abstand zu anderen Elementen.

Chimpify CTA

2. Verwende starke Verben!

Nutze starke Verben, denn sie verleihen der Handlungsaufforderung mehr Kraft, Aktivität und Leben wie z.B, wachsen, halten, fangen, sehen, geben, gleiten, verlieren, klingen, kennen, mögen usw.

3. Nutze eine aktivierende Sprache!

Für eine Aufforderung nutzt man am besten aktive Verben. Aber Vorsicht: Ein Befehlston (Imperativ) kann beim Zielkunden zu einer Trotzreaktion führen. Frag Dich deshalb stets: Was ist seine Intention? Tatsächlich kaufen oder sich zunächst erst näher informieren? Achte darauf, dass eingesetzte Verben möglichst positiv klingen bzw. keine negative Konnotation haben.

pipedrive

4. Vermittle Dringlichkeit!

Zeitlich oder mengenmäßig limitierte Angebote üben einen besonderen Reiz aus. Vermittle deshalb in der Handlungsaufforderung ruhig eine gewisse Dringlichkeit. Aber übertreibe es nicht! Die Technik des FOMO (Fear of missing out) nutzt sich schnell ab – und unglaubwürdige Limitierungen fördern nicht gerade das Vertrauen.

Beispiel von iStock

5. Ermögliche eine gute Erfassbarkeit!

Schreib verständliche Texte und nutze dazu kurze Wörter und Symbole. Lange, zusammengesetzte Begriffe sind oft schwer erfassbar und daher ungeeignet. Die Beschriftung eines CTA-Buttons sollte nie mehr als mit 4-5 Wörter umfassen.

6. Achte auf Konsistenz!

Verwende ein einheitliches Wording. Wenn im Text von einem „Whitepaper“ die Rede ist, soll es auf dem CTA-Button nicht plötzlich „PDF“ genannt werden – nur weil das Wort kürzer ist. Auch einheitliche Textformatierungen, Icons und Farben vermeiden unnötige Verwirrung.

Leadpages

7. Gestalte Buttons "clickable"!

Erstaunlich oft werden CTA-Buttons gestaltet, die überhaupt nicht wie Buttons aussehen, sondern eher wie Bilder oder Stilmittel. Achte darauf, dass der Button zum Klicken animiert, zum Beispiel mit Hilfe von Animationen und Mouseover-Effekten.

Beispiel für einen Call-to-Action

8. Setze Icons ein!

Ein Icon auf dem Button kann die auszuführende Aktion verständlicher machen. Bei einigen Zielgruppen kann das von Vorteil sein. Wichtig ist jedoch, dass ausschließlich gelernte Symbole verwendet werden. Auch sollte der Einsatz die Lesbarkeit des Textes nicht beeinträchtigen, d. h. sollte am Anfang oder Ende des Buttons platziert sein.

Icons und verschiedene Buttons für Webseiten
Quelle: Medium

9. Platziere CTAs korrekt!

Abhängig von der Intention der Besucher kann es sinnvoll sein, den Call-to-Action bereits im Header zu platzieren. Das gilt vor allem dann, wenn viele Besucher das Angebot bereits kennen. 

Beispiel für einen Call-to-Action von Cofenster
Quelle: Cofenster

Kennen die Besucher das Angebot noch gar nicht, solltest Du nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Platziere in so einem Fall Deinen Call-to-Action ausschließlich am Ende eines Angebots.

10. Setze Trigger ein!

Oftmals fehlt ein kleiner Stups, um den interessierten Zielkunden tatsächlich zum Klicken zu bewegen. Zum Beispiel die Nennung eines überraschenden zusätzlichen Vorteils.

11. Biete Alternativen an!

Bevor der Zielkunde gar nicht reagiert, sollte er wenigstens auf ein alternatives Angebot reagieren. Definiere daher als „Auffangnetz“ alternative Angebote unterhalb des primären CTAs an. Wichtig: Diese Alternativen sollten optisch weniger hervorstechen das primäre Angebot. Auch sollten nie mehr als ein oder zwei Alternativen angeboten werden, um Verwirrung zu veremeiden. 

call-to-action-beispiel-spotify
Quelle: Spotify

Vorsicht: Auf Landingpages  können alternative CTAs die Effizienz beeinträchtigen. Vor allem dann, wenn die Intention der Besucher bekannt ist. 

Text-Beispiele für Call-to-Action Buttons

Wesentlicher Erfolgsfaktor eines CTA-Buttons ist die Beschriftung. Starke Verben und eine aktivierende Sprache führen naturgemäß zu einer höheren Konversionsrate. Hier ein paar positive und negative Beispiele für die Button-Beschriftung 

Fazit

Ein Call-to-Action hat maßgeblichen Einfluss auf die Konversionsrate. Die hier präsentierten Beispiele dienen lediglich der Inspiration. Was in Deinem konkreten Business am besten funktioniert, musst Du im Rahmen von Experimenten selbst herausfinden.

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Über den Autor
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Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank Rix und ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Content-Marketing und Conversion-Optimierung. Mein erstes Content-Projekt war 1997 ein Infotainment Special für otto.de.

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