Bannerwerbung: was gibt es zu beachten?

Bannerwerbung: was gibt es zu beachten?

Bannerwerbung ist fast so alt wie das Internet selbst. Bereits im Oktober 1994 ging die erste Banner-Anzeige ins Netz. Das dahinterstehende Prinzip hat sich seither nicht groß verändert. Du möchtest mehr Traffic für Deine Website? Mit diesem Artikel lernst Du die wichtigsten Basics über Bannerwerbung.

Werbebanner (kurz Banner) zählen zu den verbreitetsten Werbeformen im Online-Marketing. Das ursprüngliche Prinzip ist einfach: ein Werbetreibender erstellt eine Grafik, die auf Webseiten eingefügt und von potenziellen angeklickt werden soll. Werbetreibende haben mittlerweile jedoch deutlich mehr Freiheiten als ihre Vorgänger vor 20 Jahren. Und sie können auch mehr falsch machen…

werbebanner

Formate

Werbebanner sind längst nicht immer bloß statische Grafiken. Häufig sind sie animiert, mit Ton hinterlegt oder sogar interaktiv. Besonders verbreitete Banner-Formate sind:

  • Statische Werbebanner (Grafik)
  • HTML-Banner (HTML – also wenig visuell)
  • Bild-Text-Banner (HTML und Grafik in Kombination) 
  • Animierte Banner (GIF-Datei)
  • HTML5-Banner  (animiert, vidiuell, interaktiv, multimedial)

Video-Ads werden nicht mehr zu Bannern gezählt. Manchmal verlaufen die Grenzen jedoch ziemlich fließend. Vor allem bei sogenannten Tandem-Ads, welche am Ende von Videos eingeblendet werden. 

Was genau erlaubt ist und wie groß ein Banner sein darf, bestimmt der Betreiber der Website bzw. der Publisher. Allgemeingültige Standards gibt es nicht.

Reaktionsziele

Normalerweise hat ein Werbenanner nur ein Ziel: den User auf eine andere Website zu locken. Nämlich auf die des Werbetreibenden. Dazu werden Banner komplett oder partiell verlinkt. Manchmal sogar mit verschiedenen URLs, sofern das eingesetzte Format es zulässt.

Doch es gibt tatsächlich auch Banner ohne konkretes Reaktionsziel. Manche Werbebanner sollen bloß Aufmerksamkeit erzeugen. Folglich sind sie nicht verlinkt. Eingesetzt werden sie häufig zum Anteasern einer neuen Marke oder zum Markenaufbau. 

Platzierung

Werbebanner werden längst nicht bloß auf Webseiten ausgeliefert. Sehr verbreitet sind Banner auch in E-Mails und innerhalb von Apps. Auch Web Push Nachrichten können Banner transportieren. 

Bei Werbung auf Websites reden wir von sogenannten In-Page-Werbeformen. Diese sind oft eingeteilt in sogenannte Ad Slots. Das sind jene Bereiche der Website, die für Werbung reserviert sind und vom Werbetreibenden gebucht werden können. 

anbieter-ppc-werbung

Abrechnung

Eine häufige Abrechnungsmethode für Werbebanner ist PPC (Pay per Click) bzw. CPC (Costper Click). Hier entstehen für den Werbenden nur dann Kosten, wenn sein Banner geklickt wurde. Dabei ist anzumerken, dass eine nicht unerhebliche Werbewirkung bereits durch die pure Präsenz des Banners ausgeht.

Ebenfalls verbreitet ist die Abrechnung nach Impressions. Als gängige Abrechnungseinheit haben sich im Online-Marketing 1.000 Ad Impressions etabliert. Der Tausend-Kontakt-Preis (auch: Tausenderkontaktpreis) wird immer dann fällig, wenn die Anzeige 1.000 Sichtkontakte erzielt hat. Im schlimmsten Fall hat kein einziger User tatsächlich auf die Anzeige geklickt.

Fazit

Bannerwerbung mögen nicht alle. Aber sie hat ihren festen Platz im Outbound-Marketing. Mit ihr verbunden ist stets das Risiko, viel Geld zu verbrennen. Entweder weil niemand klickt oder weil die falschen User klicken.

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Über den Autor
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Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank Rix und ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Content-Marketing und Conversion-Optimierung. Mein erstes Content-Projekt war 1997 ein Infotainment Special für otto.de.

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