Was ist eigentlich Performance-Marketing?

Was ist eigentlich Performance-Marketing?

Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken.“ sagte einst Peter Drucker. Ein Grund, warum mit dem Siegeszug des Internets das Performance-Marketing viele Anhänger gewonnen hat.

Viele Milliarden Euro werden jedes Jahr in Online-Werbung gesteckt. Vor allem in Performance-Marketing. Der wichtigste Grund: Marketer wollen auf Basis von Zahlen ihre Kampagnen optimieren können und so ihren ROMI ( = Return on Marketing Investements) maximieren..

Was ist Performance-Marketing?

Bei Performance-Marketing und Leistungs-Marketing  handelt sich um Sammelbegriffe für Werbeinstrumente, deren Leistung sich direkt messen lässt. Viel besser ist daher die englische Bezeichnung Performance-based Advertising bzw. Performance Advertising.

Diese Eigenschaften zeichnen Performance-Marketing aus:

  • Messbarkeit: Die Reaktionen der Zielgruppe sind eindeutig, zeitnah und vollständig beobachtbar und messbar.
  • Modularität: Die Kampagne zerfällt in viele kleine Budgetmodule, die individuell buchbar und beurteilbar sind.
  • Optimierbarkeit: Durch Anpassung der Werbung (Texte, Visuals, Placement, Targeting, Gebote) kann die Effizienz der Kampagne noch während der Laufzeit optimiert werden.
  • Vernetzung: Performance-Marketing kann als Interaktionselement in eine klassische Kampagne integriert werden.

Hintergrund

Der Begriff „Performance-Marketing“ wurde geschaffen, um digitale Werbeinstrumente zu bewerben: Dabei beschränkt sich Performance Advertising per Definition überhaupt nicht auf digitale Medien: Auch traditionelles Direktmarketing über Massenmedien, bei dem im zweiten Schritt (z. B. via Coupons, Tip-on-Postkarten oder Rückrufaufforderungen) ein individueller Kontakt hergestellt wird, gehört zum Performance Advertising.

Performance-Marketing ist vor allem ein Marketingbegriff für Agenturen.

Beispiele für Performance-Marketing

Heute gehören werden folgende Werbeinstrumente zum Performance-Marketing gezählt:

  • Displaywerbung bzw. Bannerwerbung
  • E-Mail-Marketing
  • Suchmaschinenwerbung (SEA)
  • Affiliate-Marketing
  • Video-Marketing
  • Co-Registrierung
  • Affiliate-Marketging
Performance-Marketing Ausgaben
Quelle: Agiles Marketing Performance Management (Sascha Stürze, Markus Hoyer, Claudio Righetti, Matthias Rasztar)

Wie wird Performance-Marketing abgerechnet?

Die wichtigsten KPIs sind:

  • Sichtkontaktdaten (Views, Impressums)
  • Engagement (Klicks, CTR, Likes, Shares)
  • Conversions (Transaktionen, Buchungen etc.)

Abgerechungsmodelle im Performance-Marketing sind zum Beispiel:

  • Cost-per-Impression (CPM) bzw. der Tausenderkontaktpreis (TKP)
  • CPC (Cost per Click)
  • CPO (Cost per Order)
  • CPL (Cost per Lead)
  • Hybridmodelle (Kombinationen und Varianten)

In diesem Sinne ist Performance-Marketing das Pendant zum Brand Marketing bzw. Image Marketing. Im Ersteren zählen allein die nackten Zahlen. Die Wirkung von Brand Marketing hingegen ist kaum messbar. Schon gar nicht kurzfristig. Dennoch gibt es eine sich selbst verstärkende Wechselwirkung zwischen beiden Instrumenten. So hat zum Beispiel jede Form der Werbung auch eine psychologische Komponente.

Ablauf einer Performance-Marketing-Kampagne

Im Performance-Marketing beginnt die eigentliche Arbeit erst mit dem Launch einer Kampagne. Naturgemäß durchläuft sie einen stetigen Kreislauf von messen und optimieren. Und zwar so lange, bis das gewünschte Ziel erreicht ist.

Marketing-Optimierung

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Über den Autor
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Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank und ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit Content-Marketing, Automation, Analytics und Conversion-Optimierung.

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