Dein Content ist online – aber liefert nicht die gewünschten Ergebnisse? Mit gezielter Content-Optimierung kannst du Reichweite, Ranking und Conversion deutlich steigern. In diesem Artikel erfährst du, worauf es ankommt und wie du Inhalte Schritt für Schritt verbesserst.
Prolog: Dieser Artikel wird nie zu 100 % den Erwartungen meiner Leserschaft gerecht werden. Die einen vermissen einen (aus ihrer Sicht) wichtigen Aspekt, andere ärgern sich über einen Rechtschreibfehler. Und so wird dieser Blogartikel fortlaufend optimiert. Aber welche Content-Optimierungsstrategie ist die beste?
Was ist Content-Optimierung?
Content-Optimierung bezeichnet den Prozess, bestehende Inhalte (z. B. Texte, Bilder oder Videos) so zu verbessern, dass sie besser performen – sei es in Suchmaschinen, auf Social Media oder zur Steigerung von Conversions. Ziel ist es, Inhalte relevanter, verständlicher, ansprechender und sichtbarer zu machen.
Wichtige Aspekte der Content-Optimierung sind:
- SEO (Suchmaschinenoptimierung): Keywords, Meta-Tags, strukturierte Überschriften
- GEO (Optimierung für die KI-Suche)
- Leserfreundlichkeit: klare Sprache, gute Gliederung, visuelle Elemente
- Aktualität: veraltete Informationen ersetzen oder ergänzen
- Zielgruppenfokus: Inhalte auf Bedürfnisse und Sprache der Zielgruppe abstimmen
- Conversion-Optimierung: gezielte Call-to-Actions (CTAs), klare Nutzerführung
Kurz gesagt: Content-Optimierung macht Inhalte wirkungsvoller – für Nutzer und Suchmaschinen.

Content-Optimierung in 7 Minuten: Quick-Check
Du hast wenig Zeit, willst aber schnell erkennen, ob ein Inhalt Potenzial hat? Dieser Quick-Check zeigt dir in wenigen Minuten, wo du ansetzen solltest:
- Suchintention klar?
Beantwortet der Artikel genau das, wonach Nutzer suchen – oder schweift er ab? Prüfe Title, Intro und H2s: Wird das Hauptproblem sofort adressiert? - Nutzen sofort sichtbar?
Wird klar, was der Leser nach dem Lesen weiß oder kann? Wenn nicht: Intro schärfen, Mehrwert konkret benennen. - Struktur scanbar?
Lässt sich der Artikel in 30 Sekunden überfliegen? Kurze Absätze, aussagekräftige Zwischenüberschriften, Listen statt Textwüsten. - Relevanz & Aktualität
Stimmen Beispiele, Tools, Zahlen und Screenshots noch? Veraltetes killt Vertrauen – bei Lesern und Suchmaschinen. - Beweise statt Behauptungen
Gibt es konkrete Schritte, Beispiele oder Mini-Cases? Wenn nicht: mindestens ein praktisches Beispiel ergänzen. - Interne Verlinkung sinnvoll?
Verweist der Artikel auf passende weiterführende Inhalte – und wird er selbst intern verlinkt? - Klare nächste Aktion?
Weiß der Leser, was er als Nächstes tun soll? Ein passender Call-to-Action gehört immer dazu.
Bestehen mehrere Punkte den Test nicht, lohnt sich Content-Optimierung fast immer.
11 Tipps für Content-Optimierung im Corporate Blog
Du wünschst dir einen professionellen Optimierungsworkflow für deinen Blog? Hier ein paar Tipps.
- Nutze eine Tabelle oder ein Kanban Board, um jede Aktualisierung zu protokollieren.
- Optimiere einen Artikel mindestens alle vier bis fünf Monate.
- Wenn Optimierung vergebene Liebesmüh ist, denk über Content Recycling nach. (Nichtstun ist keine Option!)
- Aus deiner Tabelle bzw. aus dem Board muss stets ersichtlich sein, welches Assets als Nächstes fällig ist.
- Priorisiere Artikel gemäß den gesetzten Zielen. Wichtige Artikel haben immer Vorrang.
- Pflücke immer zuerst die Low-hanging-Fruits. Soll heißen: Textanpassungen haben Vorrang von Update von Grafiken.
- Nutze Tools zur Qualitätssicherung (Content QA), z. B. den Duden Mentor für Textkorrekturen.
- Wollen Seiten partout nicht ranken, verwende KI-Tools wie ChatGPT oder copymatic, um ganze Textabschnitte zu ersetzen.
- Nutze Tools wie Canva oder Piktochart zur Produktion von Infografiken. Mit diesen lassen sich Optimierungen innerhalb von Minuten vornehmen.
- Testen, testen, testen!
- Etabliere Routinen auf Basis eines geeigneten Workflows!
Tipps zur Textoptimierung
- Vermeide Fremdwörter: Nutze Fremdwörter nur, wenn sie deine Zielgruppe kennt. Andernfalls erläutere jedes Fremdwort erst einmal. Nutze dazu auch Synonyme.
- Vermeide überflüssige Wörter: Gehe deinen Text durch und eliminiere alle überflüssigen Wörter und Phrasen. Kürze lange Sätze und entferne Füllwörter wie „eigentlich“, „sehr“ oder „doch“. Dadurch wird dein Text präziser und besser verständlich.
- Verwende klare und aktive Sprache: Formuliere deine Sätze so klar und direkt wie möglich. Vermeide passive Konstruktionen, bei denen das Subjekt des Satzes nicht handelnd ist. Aktive Sprache macht deine Aussagen lebendiger und ansprechender.
- Achte auf Konsistenz: Entscheidest du dich zum Duzen oder Gendern, ziehe das konsequent durch. Überhaupt sollte der Schreibstil möglichst einheitlich sein.
Welche Content-Optimierungsstrategie bietet sich an?
Optimieren bedeutet, permanent seine knappen Ressourcen einzuteilen und sich auf die wichtigen Artikel zu konzentrieren. Aber was heißt das genau? Bewerte die Dringlichkeit einer Optimierung auf Basis dieser vier Faktoren:
- Zeit seit letzter Aktualisierung
- Einfluss auf Inbound-Traffic
- Einfluss auf Konversionsziele
- Verweildauer und Engagement
Artikeldatum ändern = Optimierung?
Zu jeder (etwas umfassenderen) Optimierung von Blog-Artikeln gehört das Setzen eines aktuellen Artikeldatums. Umgekehrt ist es keine Artikel-Optimierung, lediglich das Datum zu ändern. Und dennoch: Viele Website-Betreiber versuchen, durch das einfache Ändern des Artikeldatums aktuelle Inhalte vorzugaukeln. Suchmaschinen wie Google betrachten derartige Praktiken jedoch als Spam.
Fazit
Du betreibst einen Corporate Blog mit substanziellen Traffic? Dann plane Woche für Woche ausreichend Zeit für Content-Optimierung ein! Auch wenn du erst wenige Inhalte veröffentlicht hast.
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Moin aus Hamburg!
Mein Name ist Frank und ich bin bereits seit Mitte der 1990er in der Digitalbranche unterwegs. Meine Schwerpunkte sind CRM und Workflow Automation mit make.com.