Traffic auf der Website ist da, aber die Leadgenerierung bleibt aus. Oft liegt das nicht am Angebot, sondern an fehlendem Fokus. Erfolgreiche Leadgenerierung braucht Klarheit, ein starkes Nutzenversprechen und einen klaren nächsten Schritt. Squeeze Pages bündeln Aufmerksamkeit und steigern Opt-in-Raten messbar. Dieser Artikel zeigt, wie das Prinzip funktioniert und wann es sinnvoll ist.
Was bedeutet Leadgenerierung auf der Website?
Leadgenerierung beschreibt den Übergang von anonymen Website-Besuchern zu bekannten Kontakten. Ziel ist es, einen klaren Mehrwert anzubieten und im Gegenzug eine Kontaktmöglichkeit zu erhalten, meist eine E-Mail-Adresse.
In der Praxis scheitert Leadgenerierung häufig an typischen Problemen:
- zu vielen Ablenkungen und Optionen
- fehlendem Fokus auf den nächsten Schritt
- schwachen oder austauschbaren Angeboten
Besucher wissen dadurch nicht, was sie tun sollen oder warum sie ihre Daten hinterlassen sollten.
Erfolgreiche Leadgenerierung setzt auf Klarheit und Reduktion. Statt alles zu erklären, bündeln fokussierte Seiten die Aufmerksamkeit auf ein zentrales Angebot. So sinkt die Reibung und die Wahrscheinlichkeit steigt, aus Besuchern qualifizierte Leads zu machen.
Leadgenerierung mit Squeeze Pages
Eine Squeeze Page bzw. Squeezepage ist nichts anderes als eine Landingpage, die speziell zur Generierung von Leads oder Newsletter-Registrierungen aufgesetzt wird. Squeeze Pages spielen folglich im CRM eine wichtige Rolle.
Das Wort “Squeeze” (englisch für drücken/quetschen) klingt etwas brachial, aber etwas Druck ist auch notwendig, um eine bewusste Entscheidung des Zielkunden herbeizuführen.
Bestandteile einer Squeeze Page?
Eine schlagkräftige Squeeze Page umfasst mehrere wichtige Bestandteile:
- Ein attraktives Angebot
- Eine überzeugende Handlungsaufforderung
- Ein kompaktes Formular
- Vertrauensbildene Elemente

Bestandteile einer Squeeze Page für erfolgreiche Leadgenerierung
1. Angebot
Ein elementarer Bestandteil ist das Angebot inklusive einem Nutzenversprechen (Value Proposition). Es muss dem Zielkunden klar werden, weshalb die angebotene Leistung besonders gut zur Lösung seines Problems geeignet ist. Aber Vorsicht: “Über-Argumentation” kann einen gegenteiligen Effekt haben.
2. Handlungsaufforderung
Ganz wichtig ist auch die Handlungsaufforderung (Call-to-Action). In einer Squeeze Page also um die Aufforderung zum Ausfüllen des Kontaktformulars, um im Gegenzug ein Angebot, wertvollen Premium Content oder einen sonstigen Lead-Magneten zu erhalten.
3. Webformular
Unverzichtbar ist auch das Formular zur Übermittlung der wirklich wichtigen Kontaktdaten („Lead Capture“). Viel mehr als die E-Mail-Adresse sollte nach Möglichkeit nie abgefragt werden. Jedes zusätzliche Kontaktfeld wirkt wie ein Filter und verringert die Konversionsrate signifikant. Selbst wenn die Eingabe optional ist.
4. Vertrauensbildene Elemente
Vor allem weniger bekannte Anbieter und Brands tun sich schwer damit, Zielkunden persönliche Daten zu entlocken. Zu groß ist das Misstrauen. In so einem Fall muss eine Squeeze Page Inhalte umfassen, welche das Vertrauen fördern. Zum Beispiel Zitate von Testimonials oder Kundenlogos.
Wann ist eine Squeeze Page sinnvoll?
Unter den folgenden Voraussetzungen kann eine Squeeze Page eine geeignete Lösung sein:
- Du möchtest Leads auf der Website generieren
- Dein Angebot ist leicht verständlich
- User sind prinzipiell gewillt, dir ihre Kontaktdaten zu überlassen.
Im Rahmen einer Demand-Generation-Strategie gilt das Prinzip: Nachfrage erzeugen ist wichtiger als Leads zu generieren. In diesem Sinne werden Squeeze Pages häufig erst im BoFu (Bottom of the Funnel) eingesetzt.

Häufige Fehler bei der Leadgenerierung mittels Squeeze Page
Bei der Leadgenerierung scheitern viele Maßnahmen an denselben Punkten. Die häufigsten Fehler im Überblick:
- Zu wenig Fokus
Wenn zu viele Optionen, Links oder Botschaften konkurrieren, bleibt der nächste Schritt unklar. Erfolgreiche Leadgenerierung braucht eine klare, eindeutige Handlung. - Überladene Formulare
Jedes zusätzliche Feld erhöht die Hürde. Für den Einstieg reicht oft eine E-Mail-Adresse. Alles Weitere kann später abgefragt werden. - Unklares Nutzenversprechen
Besucher müssen sofort verstehen, welchen Mehrwert sie erhalten. Allgemeine Aussagen überzeugen nicht und führen selten zu Opt-ins. - Fehlende Vertrauenselemente
Ohne Hinweise zu Datenschutz, Testimonials oder Referenzen entsteht Unsicherheit. Gerade im B2B ist Vertrauen ein zentraler Conversion-Faktor. - Zu früher Einsatz im Funnel
Leadgenerierung funktioniert erst dann gut, wenn Bedarf vorhanden ist. Wer Nutzer zu früh zur Kontaktabgabe drängt, verschenkt Potenzial.
Fazit
Erfolgreiche Leadgenerierung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Fokus, Klarheit und Vertrauen. Squeeze Pages sind dabei kein Selbstzweck, sondern ein wirkungsvolles Werkzeug, um Aufmerksamkeit gezielt in qualifizierte Opt-ins zu verwandeln. Entscheidend sind ein klares Nutzenversprechen, minimale Reibung und der richtige Einsatz im Funnel. Wer Leadgenerierung ganzheitlich denkt und nicht erzwingt, steigert nicht nur die Conversion-Rate, sondern auch die Qualität der gewonnenen Leads.
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Moin aus Hamburg!
Mein Name ist Frank und ich bin bereits seit Mitte der 1990er in der Digitalbranche unterwegs. Als Berater für Marketing Automation helfe ich Unternehmen dabei, ihren Vertrieb zu automatisieren.