Blog-Content auffrischen und in neuem Licht erscheinen lassen.

Jeder Zeitpunkt ist geeignet, seinen Business Blog-Content mal einer Erfrischungskur zu unterziehen. Zu oft schiebt man kleine Unzulänglichkeiten vor sich her und merkt gar nicht, wie sich deren Performance verschlechtert. Dieser Artikel soll Dir dabei helfen, Deine Inhalte in neuem Licht strahlen zu lassen und das User Engagement zu verbessern.

Was ist Content-Design?

Robert Weller erklärt Content Design in seinem Buch „Content Design: Durch Gestaltung die Conversion beeinflussen“ wie folgt:

Content Design beschreibt die konzeptionelle und visuelle Gestaltung digitaler Inhalte (Content) zum Zweck der Wachstumssteigerung, zum Beispiel durch die Optimierung der User Experience oder Steigerung der Conversion Rate.

Robert Weller

Unterziehe Deinem Blog ein Audit!

Inhaltliches Content-Design

  • Nimm die Perspektive Deiner Zielkunden ein. Verstehen sie auf Anhieb, worum es in dem Text geht? Wird deren Sprache gesprochen? Erläutere komplexe Sachverhalte. Ergänze sie ggf. mit einem Beispiel oder einer Infografik.
  • Prüfe den inhaltlichen Aufbau Deines Blog-Content. Orientiert sich dieser an einem roten Faden? Ist die Reihenfolge von Aufzählungspunkten logisch bzw. chronologisch nachvollziehbar?
  • Schreibe Texte für Menschen – und nicht für Suchmaschinen. Ignoriere deshalb zunächst Keyword-Dichte und andere SEO-Maßnahmen. In erster Linie muss der Inhalt zum Verweilen einladen. Google & Co. wissen Engagement zu schätzen.
  • Setzt Du unnötige Fremdwörter ein? Häufig wird so versucht, Kompetenz zu suggerieren. Tatsächlich geht dieser Schuss meistens nach hinten los.
  • Sind Logo und Key Visual noch aktuell? Vorsicht mit allzu klischeehaften Fotos aus Bilddatenbanken!
  • Nutze starke Verben, denn sie verleihen Deinem Text mehr Kraft, Aktivität und Leben wie z.B, wachsen, halten, fangen, sehen, geben, gleiten, verlieren, klingen, kennen, mögen usw.
  • Achte unbedingt auf eine schlagkräftige Headline und Einleitung! Ziehen sie den Rezipienten in ihren Bann?
Struktur Blogbeitrag

Gestalterisches Content-Design

  • Verwendest Du mehr Farben und Schriftformate als unbedingt nötig? Je unruhiger das Gesamtbild wirkt, desto schlechter ist das für die Orientierung. Reduktion lautet das Zauberwort. Bleibe bei einer einzigen Schriftart und zwei bis drei Farben (exkl. Hintergrund).
  • Ist Dein Text schnell und einfach zu erfassen? Falls nicht, hilft am besten Kontrasterhöhung, größerer Zeilenabstand und größere Schrift. Schließe nicht von Deiner Sehstärke auf die anderer Menschen. (Aber: Rein schwarzer Text auf rein weißem Hintergrund verringert gemäß einer Studie die Neugierde des Rezipienten.)
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  • Eine Textzeile sollte nach spätestens 80-100 Zeichen umbrechen.  Und ein Absatz umfasst besser nicht mehr als vier bis sechs Zeilen. Andernfalls ist das Lesen anstrengend.
  • Fließtext sollte stets linksbündig sein. Das erleichtert die Lesbarkeit. Versalschrift (Text in Großbuchstaben) ist ebenso zu vermeiden, weil der Inhalt schwerer zu erfassen ist.
  • Erleichtere dem Rezipienten die Orientierung! Setze daher Zwischenüberschriften ein – ggf. durchnummeriert. Nutze auch (im Kontext passende) Infografiken zwischen den Absätzen.
  • Wie sehen Deine Artikel auf mobilen Endgeräten aus? Sind auch Grafiken gut zu erkennen? Merke: Alles, was sichtbar, aber inhaltlich nicht interpretierbar ist, irritiert.

Fazit

Investiere alsbald ein paar Stunden, um Deinen Blog-Content aufzufrischen. Es muss ja nicht immer gleich ein kompletter Relaunch sein. Auf geht's!

Über den Autor

Über den Autor

Frank Rix beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit Data-Driven Marketing. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik in Flensburg beriet er u. a. Unternehmen wie Montblanc, Euler Hermes, PwC und DHL.

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