Ideen für schlagkräftige Lead-Magnete

Lead-Magnete helfen Dir dabei, mit potenziellen Kunden in den Dialog zu treten – lange vor ihrer eigentlichen Kaufentscheidung. Das verschafft Dir einen wichtigen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern. Doch welche Lead-Magnet-Ideen funktionieren am besten?

Das World Wide Web ist voll mit Versprechen. Eines unglaubwürdiger als das andere. Warum sollten potenzielle Kunden gerade auf Dein Angebot eingehen? Tatsächlich funktionieren Lead-Magnete nur dann, wenn sie einen Mehrwert liefern. Doch damit allein ist es nicht getan...

Erfolgsfaktoren

Ein Lead-Magnet entfaltet seine volle Schlagkraft, wenn drei Voraussetzungen gleichermaßen erfüllt werden:

I. Liefere einen Nutzen!

Wir alle suchen stets nach Dingen, die uns beim Lösen von Problemen nützlich erscheinen. Dazu nutzen wir unterschiedlichste Dienste wie z. B. Google oder YouTube.

Dein Lead-Magnet sollte dem Zielkunden bereits in der frühen Phase der Buyer Journey einen möglichst großen Nutzen bringen. Vor allem im B2B-Umfeld wollen sich potenzielle Kunden wollen sich oft zunächst Wissen aneignen, um ihr Problem und mögliche Lösungsansätze besser verstehen zu können. Deshalb funktioniert hier Educational Content sehr gut.

II. Bewirb den Nutzen!

Ein Lead-Magnet mit maximalen Nutzwert entwickelt von sich aus keine Anziehungskraft. Dazu muss er dem Zielkunden ins Auge springen- zur richtigen Zeit am richtigen Ort. In der Praxis werden Lead-Magnete jedoch oft gut versteckt - oder im falschen Kontext beworben.

III. Wirke vertrauenswürdig!

Im Web buhlt jeder um Aufmerksamkeit und verspricht DIE ultimative Lösung für ein Problem. Was soll man davon glauben?

Lead-Magnete funktionieren nur, wenn man den Anbieter ein Stück weit vertraut und für kompetent hält. Im Englischen bezeichnet man so einen Experten-Status auch “Thought Leadership”. Dieser entsteht nicht über Nacht, sondern muss strategisch aufgebaut werden. Vor allem Start-ups haben es deutlich schwerer als große namhafte Marken.

Ideen für Lead-Magnete mit Beispiel

1

Checklisten

Sie gehören zur gängigsten Form aller Lead-Magnete. Wichtig ist ein praktischer Bezug zur angebotenen Leistung.

Beispiel für eine online Checkliste
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Vorlagen

Komplexe Aufgabe lösen sich oft am einfachsten mit Hilfe einer Vorlage. Dabei handelt es sich zum Beispiel um vorbereitete Formulare und Texte. Ganz nach dem Motto “Copy - Paste - Fertig" kann das für den Nutzer eine enorme Zeitersparnis bedeuten. Besonders populär sind seit jeher Vorlagen für Anschreiben und E-Mails.

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Newsletter

Der Klassiker unter den Lead-Magneten ist der Newsletter per E-Mail. Jedoch muss man als Versender schon einiges bieten, damit potenzielle Abonnenten überhaupt ihre E-Mail-Adresse preisgeben. Reklame ist weniger gefragt als nützlicher oder unterhaltsamer Content.

Das Bereitstellen eines Newsletter Service ist relativ aufwendig, weil fortlaufend neue Inhalte produziert werden müssen. Wenn der Verteiler nur klein ist, rechnet sich der Aufwand kaum. Im Vorteil ist jener Versender, der bereits über interessante Content Assets verfügt.

Als Alternative bieten sich Web Push Notifications (WPN) an. Opt-ins lassen sich hier einfacher generieren. Jedoch erhält man vom potenziellen Kunden keine weiteren Kontaktdaten wie z. B. die E-Mail-Adresse.
newsletter-Beispiel
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Educational Content

Lebenslanges Lernen bestimmt unsere Gegenwart. Folglich ist das Netz voll mit Seminaren und HowTos zu beinahe jedem Thema. Vor allem Webinare, Video- und Podcast-Formate erfreuen sich großer Beliebtheit.

Educational Content funktioniert seit jeher gut. Vor allem für den ToFu (Top of the Funnel) und hier natürlich auch für Lead-Magnete. Das Thema sollte inhaltlich zur angebotenen Leistung passen und Fragen beantworten, welche sich innerhalb der Buyer Journey ergeben. Damit zeigt man sein Know-how und kann Vertrauen aufbauen.
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Freemium / Free Trial

Vor allem SaaS- und Cloud-Anbieter haben ein Interesse daran, Kontakt zu potenziellen Kunden herzustellen. Da diese gern das Produkt auf Herz und Nieren testen möchten, ergibt sich aus den Freemium- bzw. Free-Trial-Angeboten eine Win-Win-Situation für beide Seiten.
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Studien

Vor allem im B2B-Marketing sind wissenschaftliche Studien sehr beliebt, denn sie liefern tagesaktuelle Erkenntnisse aus erster Hand. Noch wichtiger: Zielkunden können mithilfe von Studienergebnissen ihre Vorgesetzten davon überzeugen, sich näher mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung auseinanderzusetzen. Dieses Vorgehen hat meiste den Nachteil, dass dies mit einer hohen Investition von Geld und Zeit einhergeht.

Vor allem groß angelegte Umfragen sind mit viel Aufwand verbunden, sofern man nicht selbst über ein Umfrage-Panel verfügt. Wer das entsprechende Budget hat, beauftragt deshalb besser eine externe Marktforschungsagentur. Oft bietet es sich auch an, eine Studie in Kooperation mit einem Partner zu realisieren.
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Fallbeispiele

Ebenfalls sehr beliebt im B2B-Marketing ist der Einsatz von Fallbeispielen (“Case Studies”). Dabei handelt es sich meistens um das Porträt einer Organisation, welche ein Problem mithilfe einer bestimmten Leistung beheben konnte. Der Erfolg wird mit Kennzahlen und Zitaten von Projektbeteiligten untermauert. Je interessanter und authentischer die Story ist, desto besser.

Fallbeispiele lassen sich relativ leicht produzieren. Jedoch bedarf es wenigstens eines Kunden, der damit einverstanden ist, dass Insights in die Öffentlichkeit geraten. In vielen Branchen ist das absolut unüblich.
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Kostenlose Beratung / Audit

Ein Klassiker unter den Lead-Magneten ist eine kostenlose, standardisierte Beratung. Man denke zum Beispiel an den Sehtest, wie ihn viele Optiker anbieten.

Leider sind Lead-Magnete auf Basis einer Dienstleistung nicht wirklich skalierbar und regelmäßig mit Kosten verbunden. Zusätzlich sind die Berater/innen der wichtigste Kontaktpunkt und müssen daher ausreichend geschult werden, wodurch weitere Kosten hinzukommen.
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Web-Tools

Das Netz ist voll mit kostenlosen Tarifrechnern und Tools zur Messung der DSL-Leitung. Tatsächlich eignen sich derartige Web-Tools hervorragend als Lead-Magnet, wenn sie einen echten Mehrwert bieten. Je weniger vergleichbare Angebote, desto besser. Für den Anbieter ist der größte Vorteil die Skalierbarkeit sowie die Lokalisierbarkeit des Lead-Magnets.

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Produktmuster

In einigen wenigen Branchen wird noch gern mit Produktmustern gearbeitet. Man denke zum Beispiel an eine Schneiderei, Tischlerei oder Druckerei.

Die Kosten für Produktmuster sind hoch. Vor allem, wenn auch noch Porto und Verpackung hinzukommt. In der Praxis zahlt man als Kunde oft eine “Schutzgebühr”, welche einen bei einem späteren Kaufabschluss wieder gutgeschrieben wird.
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Print-Kataloge

Ja, es gibt sie noch: Gedruckte Kataloge. Für viele Unternehmen sind sie ein überaus wichtiges Markeinginstrument. Nicht zuletzt, weil sie sich als Lead-Magnet eignen.

Beispiel Online-Katalog
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eBooks

Die XL-Version eines Education- Whitepapers ist ein eBook. Es vermittelt Wissen auf mehr als nur 10 bis 20 Seiten und richtet sich an alle, die sich in ein bestimmtes Thema akribisch einlesen wollen.

Der einmalige Produktionsaufwand ist relativ hoch. Jedoch lassen sich eBooks hervorragend über z. B. Amazon distribuieren. Wer noch weiter gehen will, macht aus dem eBook ein Hörbuch und vermarktet das über zum Beispiel audible. Aber Vorsicht: In beiden Fällen gelangt man nicht direkt an das Opt-in eines Leads. Dazu müsste man innerhalb des Contents noch einen weiteren Lead-Magneten bewerben.
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Fazit

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Website-Besucher aus der Reserve zu locken. Was am besten funktioniert, musst Du für Dein Business selbst ermitteln. Welche Lead-Magnet-Idee möchtest Du als Erstes aufgreifen?

Über den Autor

Über den Autor

Frank Rix beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit Data-Driven Marketing. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik in Flensburg beriet er u. a. Unternehmen wie Montblanc, Euler Hermes, PwC und DHL.

Ergänzende Artikel

Du möchtest Lead-Magnete auf Deiner Website intelligent ausspielen? Dann ist VERTUS das Richtige für Dich.

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