Ideen für schlagkräftige Lead-Magnete

Was nützt Dir hochwertiger Traffic, wenn Besucher gleich wieder weg sind? Tatsächlich bleiben Dir nur wenige Sekunden, um das Interesse potenzieller Kunden zu wecken. 

Lead-Magnete helfen Dir dabei, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten - lange vor der eigentlichen Kaufentscheidung. Das verschafft Dir einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern und folglich mehr Schlagkraft.

Erfolgsfaktoren.

Ein Lead-Magnet funktioniert nur dann wirklich, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind:

I. Nutzen liefern

Wir alle suchen stets nach Dingen, die uns bei der Erreichung von Zielen nützlich erscheinen. Dazu nutzen wir unterschiedlichste Dienste, wie z.B. Google. Nicht immer suchen wir Zielgerichtet nach etwas und setzen uns damit unterschiedlichsten Impressionen aus.

Dein Lead-Magnet sollte Zielkunden in der frühen Phase des Kaufprozesses einen möglichst großen Nutzen bringen. Die Wertigkeit kann darin bestehen Deinem Kunden Wissen zu vermitteln - oder aber Unterhaltung zu bieten. Der wichtigste Aspekt ist es, dass Bedürfnis Deines potenziellen Kunden zu erkennen und zu erfüllen.

II. Sichtbar sein

Zusätzlich zum Nutzwert ist das Kriterium der Sichtbarkeit unerlässlich. Oft finden wir auf Webseiten nicht wonach wir suchen oder wir verbrauchen viel Zeit um es zu finden. Es ist kontraproduktive für dich und Deine Kunden, wenn die Leads nur nach einem Versteckspiel auffindbar werden. Gute Lead-Magnete sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort auffindbar.

III. Vertrauen wecken

Die ganze Welt ist voll von Versprechen. Ein jeder buhlt um Aufmerksamkeit mit großen Versprechen von ultimativen Lösungen. Was soll man davon glauben?

Lead-Magnete funktionieren nur, wenn man den Anbieter ein Stück weit vertraut und für kompetent hält. Im Englischen spricht bezeichnet man so einen Experten-Status auch “Thought Leadership”. Dieser entsteht nicht über Nacht, sondern muss strategisch aufgebaut werden. Vor allem Startups haben es deutlich schwerer als große, namhafte Marken.

Ideen für Lead-Magnete

1

Checklisten

Sie gehören zu den gängigsten Arten von Lead-Magneten. Wichtig ist beim verfassen den Fokus auf Dein Nischenthema nicht zu verlieren.

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Vorlagen

Eine Vorlage kann zu jedem Thema erstellt werden. Sie bietet dem Leser, bzw. Nutzer, einen Umriss oder eine Art Startpunkt, bei der er nur die Lücken ausfüllen muss. Ganz nach dem Motto “Copy/Paste” werden in dem Dokument ein paar Worte angepasst und es kann direkt verwendet werden. Es kann sich dabei z.B. um eine Excel-Vorlage, einer E-Mail oder Bewerbung handeln.

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Newsletter

Der Klassiker unter den Lead-Magneten ist der Newsletter per E-Mail. Jedoch muss man als Versender schon einiges bieten, damit potenzielle Abonnenten überhaupt ihre E-Mail-Adresse preis geben. Reklame ist weniger gefragt als nützlicher oder unterhaltsamer Content.

Das Bereitstellen eines Newsletter Service ist relativ aufwendig, weil fortlaufend neue Inhalte produziert werden müssen. Wenn der Verteiler nur klein ist, rechnet sich der Aufwand kaum. Im Vorteil ist jener Versender, der bereits über interessante Content Assets verfügt.

Als interessante Alternative bieten sich Web Push Notifications (WPN) an. Opt-ins lassen sich hier einfacher generieren. Jedoch erhält man vom potenziellen Kunden keine weiteren Kontaktdaten wie z.B. die E-Mail-Adresse.

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Educational Content

Lebenslanges Lernen bestimmt unsere Gegenwart. Folglich ist das Netz voll mit Seminaren, Whitepapers und HowTos zu beinahe jedem Thema. Vor allem Webinare, Video- und Podcast-Formate erfreuen sich großer Beliebtheit.

Educational Content ist natürlich auch als Lead-Magnet gut geeignet. Das Thema sollte natürlich inhaltlich zur angebotenen Leistung passen und Fragen beantworten, welche sich innerhalb der Buyer Journey ergeben. Damit zeigt man sein Know-How und kann sich selbst als vertrauenswürdiger Partner etablieren.

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5

Freemium / Free Trial

Vor allem Softwareunternehmen haben ein Interesse daran, Kontakt zu potenziellen Kunden herzustellen. Da diese gern das Produkt auf Herz und Nieren testen möchten, ergibt sich aus den Freemium- bzw. Free Trial Angeboten eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

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Studien

Vor allem im B2B-Marketing sind wissenschaftliche Studien sehr beliebt, denn sie liefern tagesaktuelle Erkenntnisse aus erster Hand. Noch wichtiger: Zielkunden können mit Hilfe von Studienergebnissen ihre Vorgesetzten davon überzeugen, sich näher mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung auseinanderzusetzen. Dieses Vorgehen hat meiste den Nachteil, dass dies mit einer hohen Investition von Geld und Zeit einhergeht.

Vor allem groß angelegte Umfragen sind mit viel Aufwand verbunden, sofern man nicht selbst über einen repräsentativen Panel verfügt. Wer das entsprechende Budget hat, beauftragt zur Erstellung am besten eine externe Marktforschungsagentur. Oft bietet es sich auch an, eine Studie in Kooperation mit einem Partner zu realisieren.

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Fallbeispiele

Ebenfalls sehr beliebt im B2B-Marketing ist der Einsatz von Fallbeispielen (“Case Studies”). Dabei handelt es sich meistens um das Portrait einer Organisation, welche ein Problem mit Hilfe einer bestimmten Leistung beheben konnte. Der Erfolg wird mit Kennzahlen und Zitaten von Projektbeteiligten untermauert. Je interessanter und authentischer die Story ist, desto besser.

Fallbeispiele lassen sich relativ leicht produzieren. Jedoch bedarf es wenigstens eines Kunden, der damit einverstanden ist, dass Insights in die Öffentlichkeit geraten. In vielen Branchen ist das absolut unüblich.

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Kostenlose Beratung / Audit

Ein Klassiker unter den Lead-Magneten ist eine kostenlose, standardisierte Beratung. Man denke zum Beispiel an den Sehtest, wie ihn viele Optiker anbieten.

Leider sind Lead-Magnete auf Basis einer Dienstleistung nicht wirklich skalierbar und regelmäßig mit Kosten verbunden. Zusätzlich sind die Berater/innen der wichtigste Kontaktpunkt und müssen daher ausreichend geschult werden, wodurch weitere Kosten hinzukommen.

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Web-Tools

Das Netz ist voll mit kostenlosen Tarifrechnern und Tools zur Messung der DSL-Leitung. Tatsächlich eignen sich derartige Web-Tools hervorragend als Lead-Magnet, wenn sie einen echten Mehrwert bieten. Je weniger vergleichbare Angebote, desto besser. Für den Anbieter ist der größte Vorteil die Skalierbarkeit sowie die Lokalisierbarkeit des Lead-Magnete.

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Produktmuster

In einigen wenigen Branchen wird noch gern mit Produktmustern gearbeitet. Man denke zum Beispiel an eine Schneiderei, Tischlerei oder Druckerei.

Die Kosten für Produktmuster sind relativ hoch. Vor allem, wenn auch noch Porto und Verpackung hinzu kommt. In der Praxis zahlt man als Kunde oft eine “Schutzgebühr”, welche einen bei einem späteren Kaufabschluss wieder gutgeschrieben wird.

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Print-Kataloge

Ja, es gibt sie noch: Gedruckte Kataloge. Für viele Unternehmen sind sie ein überaus wichtiges Markeinginstrument. Nicht zuletzt, weil sie sich als Lead-Magnet eignen.

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eBooks

Die XL-Version eines Education- Whitepapers ist ein eBook. Es vermittelt Wissen auf mehr als nur 15 Seiten und richtet sich an alle, die sich in einem bestimmtes Thema akribisch einlesen wollen.

Der einmalige Produktionsaufwand ist relativ hoch. Jedoch lassen sich eBooks hervorragend über z.B. Amazon distribuieren. Wer noch weiter gehen will, macht aus dem eBook ein Hörbuch und vermarktet das über zum Beispiel audible. Aber Vorsicht: In beiden Fällen gelangt man nicht direkt an das Opt-in eines Leads. Dazu müsste man innerhalb des Contents noch einen weiteren Lead- Magneten bewerben.

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Über den Autor

Über den Autor

Frank Rix ist seit über 20 Jahren im Digitalmarketing unterwegs. Schon vor seinem Studium der Wirtschaftsinformatik beriet er Unternehmen wie Otto, Toyota Europe und Lufthansa.

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