Alternativen zu Google Analytics: Checkliste als Entscheidungshilfe

Alternativen zu Google Analytics: Checkliste als Entscheidungshilfe

Noch einmal Weihnachten feiern und Schwupps ist der Juli 2023. Der Zeitpunkt, an welchem das sehr verbreitete Google Analytics (Version 3) für immer abgeschaltet wird. Nutzer von Analytics 360 haben es kaum besser und müssen sich ebenfalls alsbald nach einer Alternative umsehen.

Tatsächlich gibt es neben GA4 viele interessante Alternativen, wie zum Beispiel Matomo, Plausible, Piwik Pro, eTracker oder Adobe Analytics.  Doch nach welchen Kriterien sollte die Auswahl erfolgen? Wie verhindert man, nach ein paar Monaten erneut wechseln zu müssen?

Never change a running system?

Alternativen zu Google Analytics: Checkliste

Wenn Anbieter ein Produkt einmotten wollen, versuchen sie möglichst alle User auf ein anderes Produkt zu leiten. Im SaaS-Business klappt das erfahrungsgemäß sehr gut, weil sich gefühlt nur die Benutzeroberfläche ändert und ein paar tolle Features hinzukommen. Der User braucht sich nicht rühren.

Beim Wechsel von GA3 auf GA4 ist es andes, denn das Tracking-Konzept ändert sich grundlegend. Ohne den manuellen Umbau angelegter Events, Attribute, Berichte etc. geht nichts.

Beim Anwender stellt sich deshalb die Frage: wenn ich schon alles neu aufsetzen soll, warum dann nicht gleich auf eine alternative Lösung wechseln? Im SaaS-Business ist es deshalb völlig normal, wenn ein Major Release (genau wie eine Preiserhöhung) nicht nur schlafende Hunde weckt, sondern allgemein Anwender zum Nachdenken bringt.

Bei der Entscheidung spielen diese vier Faktoren eine große Rolle:

Checkliste zur Auswahl eines Web Analytics Tools

Datenstrategie

Integrationen

Datenschutz

Funktionalität

Usability

Onboarding und Maintenance

Lizenzmodell

Über den Autor
Über den Autor

Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank Rix und ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Content-Marketing und Conversion-Optimierung. Mein erstes Content-Projekt war 1997 ein Infotainment Special für otto.de.

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Tipp und Fazit

Mein Tipp: verliebe Dich nicht vorschnell in irgendein Tool. Schon gar nicht auf Basis von Werbung. Gehe besser ein Stück weit akademisch vor und erstelle eine gewichtete und bewertete Entscheidungsmatrix mit allen relevanten Eigenschaften. Unterscheide hier zwischen Must-Haves und Nice-to-Haves.

Und ganz wichtig: teste eine Zeit lang Deinen Favoriten im Parallelbetrieb! Alle Tool-Anbieter erlauben einen Free-Trial.

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