Was sind eigentlich Micro-Moments?

Ein kurzer Augenblick ist vergangen und eine Entscheidung getroffen. Vor allem das Smartphone erlaubt uns aus einem Impuls heraus unseren Hunger nach Informationen und Unterhaltung zu stillen. Dazu reicht oft eine simple Berührung des Touchscreens. Auf jeden dieser sogenannten Micro-Moments müssen User intuitiv reagieren können.

Hintergrundwissen

Smartphones und Tablets haben die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen, erheblich verändert. Bis vor wenigen Jahren mussten wir um ins Web zu gelangen, zunächst unseren Computer hochfahren. Heute sind wir immer und überall online. Wir twittern, googeln, whatsappen, teilen Fotos mit Freunden und checken unsere Mails, wann immer wir möchten.

Genau in diesem Moment

Wenn Deine Kunden online nach Antworten suchen, kann es sich für Marken auszahlen, diese parat zu haben. Und das am besten so schnell wie möglich. Eine kurzfristige Reaktionsfähigkeit auf Kundenwünsche ist mittlerweile wichtiger als eine langfristige Strategie.

Ein Micro-Moment ist eine intentionsgesteuerte Aktion. Also der Moment der Entscheidung von einer Absicht oder einem Gedanken geleitete Aktion auf einem mobilen Endgerät!

Dieser eine Moment bietet Unternehmen die Chance zur Interaktion mit dem Verbraucher und die Möglichkeit, den Entscheidungsprozess in diesem wichtigen Moment des Zyklus zu beeinflussen.

Sofern Du als Vermarkter Kunden besser verstehen und ihren Erwartungen gerecht werden willst, ist ein tieferes Verständnis von Micro-Moments entscheidend.

Wie lassen sich Micro-Moments nutzen?

Der hohe Nutzungsgrad von Smartphones als Recherche-Instrument bietet Vermarktern jede Menge Möglichkeiten, mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren, Markenbindung aufzubauen, Kundenbeziehungen zu stärken und Conversions zu fördern.

key-micro-moments

Google unterscheidet zwischen vier relevanten Schlüsselmomente, in denen sich eine Person an ein Gerät wendet, um eine Aktionen auszuführen:

Moment #1: I want to know

Momente, in denen Nutzer häufig Hilfe benötigen oder nach weiteren Informationen suchen: Du bekommst einen Reise-Tipp von Freunden? Dann willst Du oft direkt mehr darüber wissen und benötigen Informationen. Diese holst Du Dir mit Deinem Smartphone.

⇒ Umso Bedeutender wird suchmaschinenoptimierter Content und gelungene AdWords Kampagnen, die zu den spezifischen Suchanfragen passen.

Moment #2: I want to go

Momente, in denen Nutzer schon sehr genau wissen, was sie wollen: Für Unternehmen ein sehr wichtiger Moment. Denn der Interessent sucht nach einem Ort meist unmittelbar in seiner Nähe. Wer lokal sucht, kauft häufig auch in einem stationären Geschäft.

⇒ Lasse Dich dort finden, wo die Action ist. Investition in lokales Suchmaschinenmarketing ist der nächste logische Schritt, um Micro-Moments genau dann und vor allem dort zu bedienen, wo sie stattfinden.

Moment #3: I want to do

Momente, in denen Nutzer sehr häufig auf Tutorials oder How-to-Anleitungen zurückgreifen: Ob Rezepte oder Make-up-Tutorials, mit dem Smartphone kann man sich jederzeit weiterbilden oder selbst helfen.

⇒ Biete Orientierungshilfe. Wer liest heutzutage Handbücher, wenn man Erlärvideos auf YouTube gewohnt ist?

Moment #4: I want to buy

Momente, in denen Nutzer gezielt ein Produkt erwerben möchten: Der Want-to-buy-Moment ist der Moment, in dem sich der Konsument entscheidet, einen Kauf zu tätigen.

⇒ Achte auf schnelle Reaktionszeiten bei Kundenanfragen. Vor allem die Usability einer Shopping-App hat großen Einfluss darauf, ob es zum Kauf kommt oder nicht.

Über den Autor

Über den Autor

Carolin Weber ist begeisterte Social Media Managerin sowie Influencerin – und verkörpert bei uns die Generation Y. Seit ihrem Bachelor of Arts im Mode- und Designmanagement unterstützt sie Unternehmen im Content-Marketing.

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