Was sind eigentlich Micro-Moments?

Was sind eigentlich Micro-Moments?

85,7 % der Deutschen kauft mehr als einmal im Monat online ein. Im Vorwege greifen sie oft unbewusst zum Handy und informieren sich über ein Kleidungsstück, eine Reise oder sonstige Angebote. Jeweils ausgelöst von einem sogenannten Micro Moment

Mobile Commerce im Trend

Smartphones und Tablets haben die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen, erheblich verändert. Bis vor wenigen Jahren mussten wir um ins Web zu gelangen, zunächst unseren Computer hochfahren. Heute sind wir immer und überall online. Da ist es kein Wunder, dass rund 50 % der Online-Bestellungen mobil ausgeführt werden.
(Quelle: Salesforce-Studie „Shopping-Index“)

Genau in diesem Moment

Wenn Deine Kunden online nach Antworten suchen, kann es sich für Marken auszahlen, diese parat zu haben. Und das am besten so schnell wie möglich. Eine kurzfristige Reaktionsfähigkeit auf Kundenwünsche ist mittlerweile wichtiger als eine langfristige Strategie.

Ein Micro-Moment ist jene Millisekunde, in der wir bewusst oder unbewusst zu unserem Mobilfunkgerät greifen. Nicht um zu telefonieren, sondern um mehr über eine bestimmte Marke oder ein Produkt zu erfahren.

Dieser eine Moment bietet Unternehmen die Chance zur Interaktion mit dem Verbraucher und die Möglichkeit, den Entscheidungsprozess in diesem wichtigen Moment des Zyklus zu beeinflussen.

Sofern Du als Vermarkter Kunden besser verstehen und ihren Erwartungen gerecht werden willst, ist ein tieferes Verständnis von Micro-Moments entscheidend.

Wie lassen sich Micro-Moments nutzen?

Der hohe Nutzungsgrad von Smartphones als Recherche-Instrument bietet Vermarktern jede Menge Möglichkeiten, mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren, Markenbindung aufzubauen, Kundenbeziehungen zu stärken und Conversions zu verbessern.

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Google unterscheidet zwischen vier relevanten Schlüsselmomente, in denen sich eine Person an ein Gerät wendet, um eine Aktionen auszuführen:

Moment #1: I want to know

Momente, in denen Nutzer häufig Hilfe benötigen oder nach weiteren Informationen suchen: Du bekommst einen Reise-Tipp von Freunden? Dann willst Du oft direkt mehr darüber wissen und benötigen Informationen. Diese holst Du Dir mit Deinem Smartphone.

⇒ Umso bedeutender werden suchmaschinenoptimierter Content und gelungene AdWords Kampagnen, die zu den spezifischen Suchanfragen passen.

Moment #2: I want to go

Momente, in denen Nutzer schon sehr genau wissen, was sie wollen: Für Unternehmen ein sehr wichtiger Moment. Denn der Interessent sucht nach einem Ort meist unmittelbar in seiner Nähe. Wer lokal sucht, kauft häufig auch in einem stationären Geschäft.

⇒ Lasse Dich dort finden, wo die Action ist. Investition in lokales Suchmaschinenmarketing ist der nächste logische Schritt, um Micro-Moments genau dann und vor allem dort zu bedienen, wo sie stattfinden.

Moment #3: I want to do

Momente, in denen Nutzer sehr häufig auf Tutorials oder How-to-Anleitungen zurückgreifen: Ob Rezepte oder Make-up-Tutorials, mit dem Smartphone kann man sich jederzeit weiterbilden oder selbst helfen.

⇒ Biete Orientierungshilfe. Wer liest heutzutage Handbücher, wenn man Erlärvideos auf YouTube gewohnt ist?

Moment #4: I want to buy

Momente, in denen Nutzer gezielt ein Produkt erwerben möchten: Der Want-to-buy-Moment ist der Moment, in dem sich der Konsument entscheidet, einen Kauf zu tätigen.

⇒ Achte auf schnelle Reaktionszeiten bei Kundenanfragen. Vor allem die Usability einer Shopping-App hat großen Einfluss darauf, ob es zum Kauf kommt oder nicht.

Über die Autorin
Über die Autorin

Carolin Weber ist erfahrene Social Media Managerin und Influencerin. Seit ihrem Bachelor of Arts im Mode- und Designmanagement unterstützt die Hamburgerin vor allem Unternehmen aus dem Umfeld von Food, Fashion und Lifestyle.

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