Mit Marken-Archetypen zu mehr Glaubwürdigkeit.

Mit Marken-Archetypen zu mehr Glaubwürdigkeit.

Ob Besucher auf Deiner Website konvertieren, hängt stark von Deiner Glaubwürdigkeit ab. Kunden sind kritischer denn je. Ein unpassendes Wort – und schon beginnen sie zu zweifeln. Beim Aufbau von Vertrauen helfen Dir sogenannte Marken-Archetypen (englisch: Brand Archetypes).

Vertrauenskrise

Klimakollaps, Krieg, COVID-19, Angst um den Arbeitsplatz: Menschen wünschen sich in  torbulenten Zeiten vor allem Sicherheit. Spätestens mit dem Dieselskandal kam es jedoch zu einer umfassenden Vertrauenskrise, die bis in die Gegenwart greift.

Vor allem das aus der Generation Y und Z entsprungene Klientel hat ein feines Gespür für Kongruenz und Glaubwürdigkeit. Es nutzt digitale Medien, um alles über eine Marke zu erfahren. Wer sind die Macher? Was haben die bislang gemacht? Was ist deren Story? Zunehmend im Fokus: die Haltung des Unternehmens zu den großen Themen wie Klima, Migration, Impfen etc.

Glaubwürdigkeit einer Marke

Eine Marke ist dann glaubwürdig, wenn Markenidentität und Markenimage übereinstimmen. Ok, das klingt etwas abstrakt. In einfachen Worten ausgedrückt geht es darum, eine klares Selbstbild zu haben und entsprechend zu kommunizieren.

Marken Glaubwürdigkeit
Quelle: Designtante

Markenidentität in der Praxis

Es ist alles andere als trivial, konsistent und markenkonform zu kommunizieren. Stell Dir vor, Du müsstest jede neue Infografik, jeden neuen Fachartikel und jeden Werbebanner erstmal mit der Markenidentität abgleichen. Werden die eigenen Werte berücksichtigt? Passt die Bildsprache zum Charakter? Wird im Logo die Vision widergespiegelt?

Marken-Archetypen als Hilfsmittel

Stell Dir vor, Du kreierst einen archetypischen Charakter, der alle Eigenschaften und Fähigkeiten Deiner Marke personifiziert. Ein solcher Archetyp könnte allen im Unternehmen helfen, aus der Markenperspektive mit Kunden zu kommunizieren. Big Brands wie Coca Cola, Lego, BMW und M&Ms nutzten längst sogenannte Marken-Archetypen (englisch: Brand Archetypes).

Was sind Archetypen?

Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung entwickelte vor fast 100 Jahren archetypische Figuren, die mit bestimmten Emotionen, Eigenschaften und Zielen verbunden werden. Jede dieser zwölf Figuren löst über Generationen und Kulturen hinweg ähnliche Emotionen und Assoziationen bei Menschen aus.

Marken-Archetypen
Quelle: Obsession

Marken wie Apple sind zum Beispiel stark an dem “Schöpfer” (englisch: Creator) angelehnt. Dabei handelt es sich um einen ausgesprochen kreativen und erfinderischen Charakter. Dieser ist ständig bemüht, etwas Neues zu schaffen.

Im Netz findest Du zu jedem Charakter präzisere Beschreibungen eines jeden Marken-Archetyps. Hier bloß ein Beispiel:

Macher Marken-Archetypen
Quelle: Iconic Fox

Nutze derartige Templates, um Deine eigene Marke zu beschreiben. Du kannst sie durchaus an gleich zwei verwandte Archetypen (siehe Diagramm) anlehnen. Hauptsache, die Marke wirkt in sich kongruent und glaubwürdig.

Unser eigener Marken-Archetyp ist übrigens an den “Jedermann” angelehnt. Im englischen auch ”Guy next door” genannt. Wir geben uns folglich bodenständig und auf Augenhöhe mit dem Kunden. Daraus resultieren unter anderem die fröhliche Bildsprache, die warmen Farben sowie das Duzen in den Texten. 🙂

Fazit

Marken-Archetypen sind ein schönes Hilfsmittel, um zu einer glaubwürdigen Kommunikation zu finden. Und die ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Wähle also einen Archetyp aus und entwickle einen ganz individuellen Charakter, mit dem sich möglichst alle im Unternehmen identifizieren können. Das klappt übrigens am besten im Rahmen eines interdisziplinären Workshops.

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Über den Autor
Über den Autor

Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank Rix und ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Content-Marketing und Conversion-Optimierung. Mein erstes Content-Projekt war 1997 ein Infotainment Special für otto.de.

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