Im Test: Mit diesen Tools zauberst Du tolle Infografiken

87 % aller Website-Besucher mögen Infografiken lieber als Text. (Quelle: MarTech) Kein Wunder: Laut t-sciences verarbeitet unser Gehirn Grafiken 60.000 mal schneller als Textinformationen. Infografiken ermöglichen es, komplexe Sachverhalte zu vereinfachen und auf den Punkt zu bringen. Sie sind schnell erfassbar, einprägsam und leserfreundlich.

Aufgrund dessen sind Infografiken auch im Content-Marketing sehr beliebt. Sie helfen dabei, Textinhalte aufzulockern und die Verweildauer von Website-Besuchern maßgeblich zu erhöhen. Durchschnittlich steigt der Traffic nach der Veröffentlichung einer Infografik um 12%. Weitere Vorteile: In sozialen Netzwerken lassen sich Infografiken mit nur einem Klick bewerten und teilen. Sie erscheinen auch in der populären Bildersuche von Google.

Häufig verwendete Infografiken

Die Erstellung von Infografiken ist einfacher denn je. Komplexe Applikationen wie Adobe InDesign oder Adobe Illustrator haben zwar nach wie vor ihre Daseinsberechtigung – wer jedoch schnelle Ergebnisse will, ist mit webbasierten Infografik-Tools deutlich besser beraten. Im Handumdrehen zauberst Du selbst als Laie professionelle Infografiken. Die fünf gängigsten Tools haben wir für Dich getestet.

Die wichtigsten Features eines Infografik-Tools

Auf dem ersten Blick wirken die fünf Tools ziemlich ähnlich. Auch was den Funktionsumfang betrifft. Zu den gängigen Must-haves gehören:

Vordefinierte Templates

User können zu zahlreichen Themen auf vordefinierte Templates zugreifen. Deren Layout lässt sich mit wenigen Klicks individuell anpassen.

Grafiken & Formen

Alle der getesteten Tools enthalten Grafiken wie Fotos, Icons, Linien, Formen, Illustrationen etc.

Text

Die Unterscheidung verschiedener Textelemente wie z.B. Title, Subtitle, Body Text, Text Frames etc. finden sich in allen Tools wieder.

Charts

Für die Visualisierung von Daten stehen Usern Chart-Templates zur Auswahl. In den meisten Tools können dazu Daten aus Excel-Tabellen exportiert werden.

Auswertung vom Infografik-Tool Test

Maps

User können Welt- und Landkarten in ihre Infografik einarbeiten. Die Karten sind farblich individuell anpassbar.

Hintergründe

Verschiedene Hintergrundfarben sowie Muster stehen Usern zur Auswahl.

Upload

User können eigene Medien wie z.B. Bilder und Logos jederzeit hochladen und verwenden. Zum Teil werden auch Vektorformate wie SVG unterstützt.

Editor

Editierbarkeit von Text und Grafik ist in jedem Tool gegeben. Per Mausklick werden die Elemente ausgewählt. Dann erst erscheint die Bearbeitungsleiste.

Download

Download der Infografik erfolgt in der Regel als PDF, JPG oder PNG. Aufgepasst: Nicht jedes Tool bietet Usern den Download in der Free-Version an.

Sharing

Grafiken können direkt bei Facebook oder Twitter geteilt sowie per Mail oder Embed-Code versendet werden.

Im Workflow ähneln sich die Infografik-Tools sehr. Erster Schritt: Der User wählt ein vordefiniertes Template oder startet alternativ mit einer leeren Arbeitsfläche. Gewünschte Elemente wie Grafiken oder Texte kann er im nächsten Schritt einfügen bzw. anpassen.

Deutliche Unterschiede in den Tools sind erst im Praxiseinsatz ersichtlich. So lassen sich zum Teil Objekte nicht farblich anpassen. Auch ist die Auswahl an vordefinierten Templates und Elementen unterschiedlich groß.

Infografik-Tools im Test

Infogram

Infogram im Test

Usern wird eine überschaubare Anzahl an Elementen geboten. So richtet sich Infogram besonders in seiner Free-Version an blutige Anfänger. Das Upgrade ist ab 19 US$ monatlich buchbar.

Handling:

Mit Infogram können User Infografiken ganz einfach selbst erstellen. Darüber hinaus eignet es sich zur Erstellung von Reports, Facebook-Posts, Diagrammen und Landkarten. Die Oberfläche ist gut strukturiert und überaus intuitiv zu bedienen. Das Besondere bei Infogram: Auf der rechten Seite befindet sich eine Übersicht aller Seiten der geöffneten Infografik. Das ermöglicht ein sehr bequemes Erweitern und Arrangieren.

Vorteile:

Nachteile:

Name des Tools: Infogram
Anbieter: Infogram and Infogr.am are registered trademarks of Prezi, Inc.
Webadresse: https://infogram.com/

Visme

Test auf Visme - Screenshot

Visme besticht durch eine Vielzahl verfügbarer Grafiken und Templates. Leider lassen sich in der Free-Version nur drei Infografiken erstellen. Dafür ist die Premium-Version schon ab 10 US$ monatlich buchbar.

Handling:

Besonders ansprechend ist Visme durch die vielfältigen Einsatzgebiete. Neben Infografiken können Präsentationen, Reports, E-Books sowie Grafiken für den Einsatz in den sozialen Netzwerken erstellt werden. Die Bedienoberfläche ist gut strukturiert. Im vollen Umfang kann der Bereich My Brand (Einrichtung der CI-Vorlagen) sowie ein Analytics-Bereich (Gibt Übersicht über den Traffic der Grafiken) und der Import (Importieren von PowerPoint-Präsentationen) genutzt werden.

Vorteile:

Nachteile: (Keine)

Name des Tools: Visme
Anbieter: Easy WebContent, Inc.
Webadresse: https://www.visme.co/

Piktochart

Test von Piktochart

Zu den verbreitetsten Tools zur Erstellung von Infografiken zählt Piktochart. Alle wichtigen Features stehen dem User bereits in der Free-Version zur Verfügung. Wünscht der User mehr, ist er ab 12 US$ monatlich dabei.

Handling:

Mit Piktochart lassen sich individuelle Infografiken besonders intuitiv erstellen. User können mit dem Tool auch Präsentationen und sogar für den Druck geeignete Poster und Flyer gestalten. Die Bedienoberfläche ist leicht verständlich und gut strukturiert. Ohne besondere Vorkenntnisse können selbst Laien Infografiken kreieren. Dazu stehen ihm zahlreiche Templates, Piktogramme, Formen und Testelemente zur Verfügung.

Vorteile:

Nachteile:

Name des Tools: Piktochart
Anbieter: Piktochart
Webadresse: https://piktochart.com/

Canva

Test von Canva

Canva bietet Usern bereits in der Free-Version die größte Auswahl an Templates, Piktogrammen und Grafiken aller getesteten Tools. Wem dies immer noch nicht genug ist, der kann ab 12,95 US$ “Canva for Work” dazu buchen.

Handling:

Mit Canva kann der User seine Kreativität in vollen Zügen ausleben. Es eignet sich nicht allein für die Erstellung von Infografiken. Ergänzend bietet es spezielle Vorlagen für den Einsatz in sozialen Netzwerken, Anzeigen, Flyer, Poster, Broschüren und E-Books. Eine aufgeräumte Bedienoberfläche sowie deutschsprachige Benutzeroberfläche erleichtern Usern das Handling. Das Besondere bei Canva: Die Datenbank bietet Usern eine große Auswahl an Piktogrammen und Grafiken. Steht ein Element in der kostenlosen Version nicht zur freien Verfügung, kann der User es für nur 1 US$ käuflich erwerben.

Vorteile:

Nachteile:

Name des Tools: Canva
Anbieter: Canva
Webadresse: https://www.canva.com

Fazit

Alle getesteten Tools umfassen die wichtigen Must-have-Features und ähneln sich auf dem ersten Blick. Erst im Praxiseinsatz werden Unterschiede spürbar. Da passt es gut, dass die Tools im Rahmen eines Freemium-Modells vorab ausgiebig getestet werden können. Unser Favorit ist Canva. Vor allem die Auswahl an Templates und Elementen begeistert uns. Ebenso das attraktive Preis-Leistung-Verhältnis. Für den professionellen Einsatz im Content-Marketing eignet sich das Tool definitiv gut.

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