Was sind eigentlich Social Signals?

Man munkelt, dass Likes und Shares in sozialen Netzwerken einen direkten Einfluss auf das Google Ranking haben. Die Antwort auf diese Frage ist aufgrund ständig angepasster Algorithmen nicht einfach zu beantworten. Aber bevor wir weiter grübeln, lass uns zunächst verstehen, was Social Signals sind und welche Vorteile sie in jedem Fall mit sich bringen.

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Was genau sind nun eigentlich Social Signals?

Empfehlungen, Likes, Share und Kommentare – kurz: Engagement. Alle konkreten sozialen Interaktionen und Beziehungen innerhalb der sozialen Netzwerke werden als Social Signals (deutsch: soziale Signale) bezeichnet. Sie sind ein Indikator für die Relevanz der Inhalte und des Profils.

“It takes 20 years to build a reputation and 5 minutes to ruin it. If you think about that, you will do things differently!”

- Warren Buffet

Vorteile von Social Signals

  • Kommentare ermöglichen die Interaktion mit Influencern und Zielkunden.
  • Engagement sorgt dafür, dass Postings mehr User erreichen.
  • Höheres Ansehen; ggf. als Experte („Thought Leadership“).
  • Durch die soziale Präsenz wird Markentreue und Loyalität von Kunden gestärkt.

Signals spielen also eine enorm wichtige Rolle für den Erfolg im Social Media Marketing und Social Selling.

Sind Social Signals für SEO wichtig?

Die große Frage ist jedoch: Sind Social Signals auch für Google ein Indikator, der zu einem besseren Ranking der Website führt?

Es gibt bereits mehrere Studien, in denen SEO-Experten die Meinung vertreten, dass Social Signals einen positiven Einfluss auf das Google Ranking haben. Denn (mal abgesehen von Fake Accounts) Menschen liken meistens nur relevanten Content, der für sie und ihre Freunde und Follower einen Mehrwert bietet. Es macht also für Google durchaus Sinn die Social Signals zu bewerten.

Tatsächlich gibt es eine Korrelation zwischen dem Ranking von Seiten und deren Engagement in den sozialen Netzwerken. Dahinter muss jedoch keine Kausalität stecken: Wer tolle Inhalte bereitstellt, erntet naturgemäß viel Engagement sowohl auf der Website als auch in sozialen Netzwerken. Wir haben das stichprobenartig überprüft und – tatsächlich haben viele der Suchergebnisse, die in den SERPs ganz vorne liegen, auch eine große Anzahl an Likes, Shares und Kommentaren.

Gegen die Theorie von Social Signals als Rankingfaktor spricht eine Studie von Searchmetrics aus dem Jahre 2015. Hier wurde geschlussfolgert, dass eine Seite bzw. eine Unternehmung mit vielen Social Signals entweder die Homepage einer bereits bekannten Marke ist oder die betreffende Seite viel aktuellen Content in den sozialen Medien veröffentlicht.

Fakt ist: Bisher konnte niemand nachweisen, inwiefern Social Signals das Suchmaschinenranking von Google und Co. tatsächlich beeinflussen

Wie können diese Signals gemessen werden?

Mittlerweile gibt es mehrere Tools, die Deine Social Signals messen können. Gebe hierfür einfach die zugehörige URL in eines der Tools ein und überprüfe, wie oft Dein Beitrag z.B. auf Facebook geteilt wurde.

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Über den Autor

Über den Autor

Carolin Weber ist begeisterte Social Media Managerin sowie Influencerin – und verkörpert bei uns die Generation Y. Seit ihrem Bachelor of Arts im Mode- und Designmanagement unterstützt sie Unternehmen im Content-Marketing.

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