Visual Content: Im Auge des Betrachters

36 Milliarden Informationen nimmt das menschliche Auge in einer Stunde auf. Kein Wunder, dass wir vieles nur noch flüchtig wahrnehmen. Besonders schwer haben es schwarzweiße Textwüsten. Was tatsächlich auffällt: Visual Content

Bevor ein Artikel oder Video betrachtet wird, muss dieser zunächst Aufmerksamkeit und Neugierde erzeugen. Erst dann wird unsere Konzentration darauf gelenkt. Deine Aufgabe ist es also, Inhalte optisch und inhaltlich aufzuwerten. 

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Begriffserklärung

Das einst sehr textlastige World Wide Web ist mit den fortschreitend technischen Möglichkeiten zu einem bunten Bilderbuch geworden.
Das bedeutet nicht, dass Texte ab sofort durch Bilder ausgetauscht werden. Ziel ist es vielmehr, Deine Botschaft optisch reizvoll zu präsentieren.

Bei Visual Content handelt es sich also um bildlich dargestellte Inhalte, die dazu dienen, Informationen zu vermitteln. Dabei können die Abbildungen für sich stehen oder als Bild-Text-Kombination eng verzahnt sein. Achtung, visueller Content sollte stets selbsterklärend sein. Also auch losgelöst vom Text oder anderen Bildern funktionieren.

Was bedeutet Visual Content für unsere Strategie?

Fakt ist: Wir müssen unsere Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Auge behalten. Google will Text. Artikel mit über 1000 Wörtern bringen Diene Website im Ranking nach oben. Das Problem dabei: Das machen die Leser nicht mit. Tatsächlich ist das menschliche Gehirn viel besser darin, visuelle Informationen zu verarbeiten als Texte. Sie wollen zwar tiefgehende Inhalte, aber die Aufmerksamkeitsspanne liegt lediglich bei ca. 7 Sekunden.

Ein Beweis dafür, warum Netzwerke wie Instagram und Snapchat so populär geworden sind. Und eine Erklärung dafür, weshalb rein textbasierte Facebook-Posts relativ schlecht abschneiden. Visuelle Darstellungen unterbrechen die tristen Textwüsten und bringen die Aufmerksamkeit des Lesers zurück. Der Einsatz von Visual Content ist somit unverzichtbar.

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So lassen sich visuelle Content-Formate in Deine Beiträge integrieren

Bilder im Content-Marketing

Kennst Du das? Du siehst ein Bild und musst plötzlich lächeln, laut lachen oder sogar weinen. Bilder sind in der Lage, tief in uns sitzende Emotionen herzuvorrufen.

Wecke mittels Bilder im Content-Marketing Emotionen, um Deine Botschaft den Kunden zu vermitteln. Noch besser: Erzähle kleine Geschichten. Aber Augen auf! Nicht jedes mittelmäßige Urlaubsfoto eignet sich, wenn man als Außenstehender die Story nicht versteht.

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Tipps für Deine Bilder im Content-Marketing

  • Achte auf hohe Bildqualität und Auflösung
  • Benutze aktuelles Bildmaterial
  • Denke bei der Bildauswahl an Deine Markenbotschaft und an die Zielgruppe
  • Nutze das Bild zur Auflockerung Deiner Texte
  • Bilder sollten SEO optimierte Dateibezeichnungen und Beschreibungen haben
  • Nicht Dein Bild? Behalte stets das Urheberrecht im Blick

Videos im Content-Marketing

Bewegtbild-Content gewinnt im Netz rapide an Bedeutung.
Auch Google und Facebook reagieren bereits auf den Trend: Webseiten mit integrierten Clips werden besser bewertet und haben somit mehr Sichtbarkeit. Video-Marketing macht also auch im Hinblick auf SEO durchaus Sinn.

Lass Deine Kreativität freien Lauf. Ob Erklärvideos, Interviews, DIY-Anleitungen, oder Kurzfilme. Immerhin verzeichnet die Videoplattform YouTube einen Upload von etwa 300 Stunden Videomaterial pro Minute. 1 Billionen Videos werden von den Usern pro Tag konsumiert.

Infografiken im Content-Marketing

Vor allem bei komplexen Themen können Infografiken als Content-Marketinginstrument sehr unterstützend sein. Alles Wichtige aus dem Text kann in Form von Charts, Tabellen, Diagrammen und Co. zusammengefasst werden. Dabei sollten sie jedoch einige Regeln beachten:

  • Deine Botschaft muss einfach zu erkennen sein
  • Präsentiere nicht mehr als sieben Fakten
  • Bild- und Textanteile an die Anforderungen der Netzwerke anpassen

GIFs (Grafics Interchange Format)

Das Graphics Interchange Format (engl. Grafikaustausch-Format), kurz GIF (Aussprache nach Erfinder [d͡ʒɪf], häufiger jedoch auch [gɪf]), ist ein Grafikformat für Bilder mit Farbpalette (Farbtabelle mit max. 256 Farben, inkl. einer „Transparenzfarbe“). Quelle: Wikipedia

Graphics Interchange Format AKA der GIFs sind vielseitig einsetzbar.
Bereits seit einigen Jahren sind sie auf sozialen Plattformen, in E-Mails, Blog-Posts, oder auf Webseiten ein beliebtes Mittel, um das Augenmerk auf sich zu richten.

GIFs fallen auf. Sie haben die Fähigkeit, Emotionen schnell und prägnant zu vermitteln und meistens ein Lachen auf die Gesichter der Leser zu zaubern. Warum sollte man sie also nicht auch in die eigene Content-Strategie einbeziehen? GIFs sind interaktiver und optisch ansprechender als Bilder, aber viel günstiger in der Produktion als Videos.

  • Sie sind aufgrund ihrer geringen Dateigröße mobilfreundlich
  • GIFs funktionieren, anders als Videos, in den allermeisten E-Mail-Clients
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Des Weiteren können Sie auf Folgenden visuellen Content im Marketing zurückgreifen:

  • Screenshots
  • Charts/Präsentationen
  • Memes
  • Zitate als Abbildung
  • Call-to-Action Buttons

Fazit

Visual Content ist nicht nur wichtig, um Zielkunden anzulocken. Visuals helfen auch dabei, die Aufmerksamkeitsspanne des Rezipienten zu erhöhen. Die Herausforderung: Seine Konzentration sinkt, wenn nicht rechtzeitig ein neuer ansprechender Reiz ausgelöst wird.

Über die Autorin

Über die Autorin

Carolin Weber ist begeisterte Social Media Managerin sowie Influencerin – und verkörpert bei uns die Generation Y. Seit ihrem Bachelor of Arts im Mode- und Designmanagement unterstützt sie Unternehmen im Content-Marketing.

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