Rechnet sich Content-Marketing überhaupt?

Rechnet sich Content-Marketing überhaupt?

Etwas provokant kommt die Frage ja schon daher: “Rechnet sich Content-Marketing überhaupt?” Provokant deshalb, weil allein im deutschsprachigen Raum jährlich rund 10 Milliarden Euro dafür investiert werden. Content-Marketing boomt wie nie zuvor. Darf man da Zweifel anmelden?

Selbstverständlich. Schlechtes Content-Marketing rechnet sich nie. Aber auch sonst ist es kein Selbstläufer. Selbst wenn alles passt, lässt der Erfolg oft lange auf sich warten. Das lockt Zweifler hinterm Ofen hervor. 

Typische Einwände gegen Content-Marketing - und wie man ihnen begegnet.

Einwand 1: Hoher Wettbewerb

Tatsächlich gab es nie mehr tollen Content als heute. Zu gefühlt jedem Thema, und sei es noch so speziell, findet sich ein Erklärvideo bei Youtube. Warum also noch mehr Inhalte in die Welt setzen, die es in ähnlicher sicher eh längst gibt?

Antwort:

Es kommt nicht darauf an, dass Themen einzigartig sind. Es kommt darauf an, dass Content auf einzigartige Art und Weise den Zielkunden anspricht. Mit etwas Talent und Kreativität gelingt das jedem Content Creator.

Einwand 2: Kein kurzfristiger Erfolg

Produzierter Content erzielt kurzfristig keinen messbaren Erfolg. Sicherlich mag sich das eigenen Image verbessern, wenn man Kompetenz vorgeben kann. Aber weder verbessert sich kurzfristig der organische Website-Traffic noch der Umsatz.

Antwort:

Wir Menschen sind heiß auf Quick Wins. Also auf Maßnahmen, die einen schnellen Nutzen bringen. Das Problem an diesen schnellen Lösungen ist, dass diese nicht nachhaltig sind. In der Regel kann sie auch jeder Mitbewerber kopieren. Zum Beispiel Bezahlwerbung per Google Ads.

Budget für Content-Marketing

Einwand 3: Fehlende Kompetenz

Artikel schreiben und Videos drehen – das kann lange nicht jeder. Auch nicht die Kolleginnen und Kollegen aus dem Marketing- und Sales-Team. Woher soll der benötigte Content kommen? Wer soll eine Strategie entwickeln? Wer soll Konzepte schreiben?

Antwort:

In jedem Unternehmen findet sich jemand, der gerne schreibt oder Videos dreht. Wenn nicht, lohnt sich die Investition in Personalentwicklung. An jeder Hausecke werden Content-Marketing-Seminare feilgeboten. Darüber hinaus lohnt es sich beim Recruiting auf entsprechende Fähigkeiten zu achten.

Einwand 4: Zu wenig Ressourcen

Bei voller Auslastung widmen sich Mitarbeiter*innen natürlich jenen Aufgaben, die mittelbar zum Umsatz beitragen und den Kunden glücklich machen. Für Content Creation bleibt dann eher keine Zeit.

Antwort:

Der Markt ist voll mit freiberuflichen Content-Marketing-Profis, die zeitweise aushelfen. Von studentischen Aushilfen mal abgesehen. Darüber hinaus gibt unzählige Agenturen speziell für Content-Produktion.

Erfolg Content-Marketing-Strategie

Einwand 5: Der ROI ist schwer zu messen

Wer schon mal Werbung auf Basis von Pay Per Click (PPC) geschaltet hat, weiß eines zu schätzen: die Bequeme Erfolgsmessung. Jeder Klick lässt sich glasklar mit einem Preisschild versehen. Entsprechend einfach ist die Berechnung der Konversionsrate und der Akquisekosten. Anders im Content-Marketing: niemand weiß, welchen Einfluss ein Artikel oder Video auf eine Conversion hat.

Antwort:

„Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken“ ist ein Zitat von Peter F. Ducker. Die Wirkung von Content-Marketing lässt sich jedoch messen. Es ist nur komplizierter. Zum Einsatz kommen spezielle Modelle, die jede Interaktion berücksichtigen. By the way: Die Wirkung von TV-Werbung lässt sich deutlich schlechter messen. Und dennoch zweifelt seit Jahrzehnten kaum jemand an ihr.

Fazit

Nach unserer Meinung spricht wenig gegen Investitionen in Content-Marketing. Die üblichen Einwände laufen ins Leere. Tatsache ist jedoch auch, dass ohne Planung und einer durchdachten Strategie der Erfolg lange auf sich warten lässt. Umgekehrt hat Content-Marketing einen sehr nachhaltigen Effekt auf das eigene Wachstum.

Über den Autor
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Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank und ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit Content-Marketing, Automation, Analytics und Conversion-Optimierung.

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