Newsletter-Öffnungsrate erhöhen: Die 6 wirkungsvollsten Maßnahmen

E-Mail-Marketing ist wie Autorennen: Nur wer permanent Gas gibt, kann sich vorne halten. Mittelmäßigkeit führt hingegen dazu, dass einem die Konkurrenz abhängt. Auf der Straße genauso wie im E-Mail-Postfach. Werden E-Mails gar nichts erst geöffnet, verpufft ihre Wirkung. Wie ist es um Deine Newsletter-Öffnungsrate bestellt? Wir zeigen Dir die 6 wirkungsvollsten Maßnahmen.

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Quelle: Episerver

Solche Benchmark-Werte sind naturgemäß mit viel Vorsicht zu genießen: Sehr stark unterscheiden sich Öffnungsraten von Fall zu Fall. Inbesondere in Bezug auf:

    • Art der E-Mails (Newsletter, Trigger-Mails etc.)
    • Stärke der Marke
    • Versandzeitpunkt
    • Qualität der Listen/Kontakte

Je nach Studie bewegen sich die Zahlen zwischen 20% und 40%. Diese enorme Spanne macht deutlich, dass es in vielen Fällen noch verdammt viel Luft nach oben gibt. Daher präsentieren wir Dir heute sechs Stellschrauben, mit denen Du Deine Newsletter-Öffnungsraten signifikant vergrößern kannst.

So kannst Du Deine Newsletter-Öffnungsrate erhöhen

1. Eine schlagkräftige Betreffzeile formulieren

Potenzial: Bis zu 10 Prozentpunkte

Das was dem E-Mail-Empfänger als erstes ins Auge fällt, ist der Betreff. Dieser entscheidet maßgeblich, ob eine E-Mail überhaupt auf Interesse stößt. Ein tolles Hilfsmittel für mehr Aufmerksamkeit sind Emojis (Unicode-Symbole), die es zu praktisch jedem Thema gibt. Auch Personalisierung in der Betreffzeile kann sehr viel bewirken.

2. Versandfrequenz

Potenzial: Bis zu 5 Prozentpunkte

Viel hilft viel gilt vielleicht bei klassischer Werbung. Beim Newsletter-Versand aber gewiss nicht, denn Abonnenten fühlen sich schnell gestört. Eine hohe Versandfrequenz funktioniert nur dann, wenn die Art und Qualität des Contents das erlaubt – und die Empfänger das akzeptieren. Segmentiere ggf. Kontaktlisten, um Content und Versandfrequenz stärker auf die Bedürfnisse der Abonnenten auszurichten. Ach ja: Genauso wie eine zu hohe Versandfrequenz schadet, so ist auch zu seltenes Senden problematisch.

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Quelle: HubSpot

3. Für den Versand einen ESP beauftragen (Outsourcing)

Potenzial: Bis zu 10 Prozentpunkte

Selbst Konzerne mit umfassender IT nutzen externe Dienstleister für den E-Mail-Versand. Der Grund: Seriöse Versanddienstleister (Email Service Provider bzw. “ESPs”) kümmern sich um alle wichtigen Signaturen, um das Whitelisting sowie um das Zustellmanagement. Selbes inhouse in Eigenregie umzusetzen ist enorm aufwendig und teuer. Auch ist es problematisch, wenn es große Schwankungen im Versandvolumen gibt.

4. Retention und Wiedererkennung

Potenzial: Bis zu 10 Prozentpunkte

Empfänger freuen sich über wertvollen, relevanten Content. Umgekehrt hassen sie nutzlose Reklame. Aus der persönlichen Erfahrung der Empfänger resultiert für jeden Versender/Absender eine individuelle Retention bzw. Reputation. Ist diese positiv, profitiert dieser bereits durch seinen Namen in der Absenderadresse.

Ein hoher Wiederekennungswert kann sich deutlich auf Deine Öffnungsrate auswirken. Doch Du wirst nicht sofort profitieren: Reputation greift erst mittel- bis langfristig. Dafür ist die Wirkung deutlich nachhaltiger als Effekthascherei mit einer auffälligen Betreffzeile.

5. Den HTML-Code unter die Lupe nehmen

Potenzial: Bis zu 5 Prozentpunkte

Jage Deinen Code mal durch einen HTML-Validator. Die Grundlage für eine gute Zustellbarkeit ist nämlich sauberer HTML-Code bei Verzicht auf technische Spielereien wie JavaScript oder eingebettete Videos. Positiver Nebeneffekt: Du vermeidest unschöne Probleme in der Darstellung beim Empfänger.

6. Gutes Timing ist die halbe Miete

Potenzial: Bis zu 5 Prozentpunkte

Ist Dein Newsletter bereit für den Versand? Dann nicht voreilig handeln. Im Zweifel lieber bis zum nächsten Tag warten. Denn auch der Versandzeitpunkt entscheidet über eine gute Öffnungsrate. Das Potenzial ist zwar nicht riesig – doch dafür ist die Umsetzung quasi kosten- und mühelos.

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Quelle: Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2020

Fazit

Unzählige E-Mails kämpfen tagtäglich im Postfach um Aufmerksamkeit. Also zögere nicht und nutze vorhandene Chancen! Die beschriebenen Maßnahmen helfen Dir dabei, nicht länger in Postfächern unterzugehen.

Über den Autor

Über den Autor

Frank Rix ist seit über 20 Jahren im Digitalmarketing unterwegs. Schon vor seinem Studium der Wirtschaftsinformatik beriet er Unternehmen wie Otto, Toyota Europe und Lufthansa.

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