So kannst Du Deine Newsletter-Abonnenten reaktivieren.

So kannst Du Deine Newsletter-Abonnenten reaktivieren.

Mit einem ärgerlichen Phänomen muss sich quasi jeder Marketer, der einen Newsletter versendet: ein großer Teil der Abonnenten öffnet partout keine der E-Mails mehr, geschweige denn, klickt einen Link. Deren Interesse scheint sich im Laufe der Zeit verflüchtigt zu haben. Wie gelingt es, Newsletter-Abonnenten zu reaktivieren?

In einem Newsletter-Verteiler sind bis zu 75 % aller Empfänger inaktiv, d. h. sie öffnen weder den Newsletter geschweige denn klicken enthaltene Links. Nicht, weil sie vier wochen im Urlaub sind, sondern dauerhaft. Deren Interesse scheint sich im Laufe der Zeit verflüchtigt zu haben. Manchmal hat das jedoch völlig andere Gründe….

Typische Gründe für die Inaktivität von Newsletter-Abonnenten sind:

  • Der Abonnent hat kein Interesse mehr an den angebotenen Leistungen
  • Der Newsletter war in der Vergangenheit oft entäuschend
  • Der Absender des Newsletters wird nicht wieder erkannt
  • Der Abonnent nutzt die betreffende E-Mail-Adresse nur noch sporadisch

Da sich die Gründe von Abonnent zu Abonnent unterscheiden, kommst Du mit einer einzigen Maßnahme nicht besonders weit. Ein Mix verschiedener Techniken ist gefragt.

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Maßnahmen zur Reaktivierung von Newsletter-Abonnenten

1. Targeting

Schalte Display-Anzeigen gezielt für inaktive Abonnenten. Entsprechende Möglichkeiten bietet Facebook oder Google AdWords. Wichtig: Ein entsprechendes Opt-in der Kontakte muss selbstverständlich vorliegen.

2. Timing

Variiere die Versandzeit deutlich, also zum Beispiel von Dienstagmorgen auf Donnerstagnachmittag. Für jeden Empfänger gibt es Zeiten, an denen dieser regelmäßig außer Haus oder anderweitig beschäftigt ist.

3. Versandfrequenz

Manche Abonnenten mögen zwar Dein Angebot – aber nicht in zu hoher Dosis. Erlaube denen, Deinen Newsletter zukünftig mit einer geringeren Versandfrequenz zu beziehen. Man mag es kaum glauben, aber dieser Kniff bewirkt manchmal echte Wunder.

4. Win-Back-Kampagnen

Mit ausgetüftelten Kampagnen lassen sich locker 10 % aller „kalten“ Kontakte reaktivieren. Hilfreich sind dabei Lead-Magneten, Gewinnspiele, Incentives oder Umfragen. Jeweils gefolgt von einer Frist, bis zu der ein Abonnent doch bitte sein Abo reaktivieren möge, um nicht aus dem Verteiler gelöscht zu werden.

5. Alternative Kanäle

Falls im Rahmen des Opt-in möglich, nutze auch andere Kanäle zur Kontaktaufnahme. Vor allem im persönlichen Gespräch lässt sich leicht ermitteln, wie es um das Interesse des Abonnenten steht.

Fazit

Reaktivierung Tausender von E-Mail-Adressen ist prinzipiell schwierig, wenn man nicht die genaue Ursache für die Inaktivität kennt. In den allermeisten Fällen ist man daher erfolglos. Schraube Deine Erwartungen folglich nicht zu hoch. Identifiziere so gut es geht mögliche Gründe und berücksichtige diese im Rahmen Deiner Kampagnen.

Über den Autor
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Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank und ich habe einst Wirtschaftsinformatik studiert. Seit rund 20 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Inbound-Marketing. Vor allem liebe ich es, hilfreichen Content zu publizieren.

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