Der richtige Umgang mit Newsletter-Abmeldungen

Ein treuer Kontakt hat sich aus Deinem Verteiler abgemeldet? Das ist ärgerlich, aber sein gutes Recht. Und mit etwas Glück ist der Abonnent von gestern der lukrative Kunde von morgen…

Gemäß DSGVO dürfen Newsletter-Empfänger ihr Abo jederzeit widerrufen. Und zwar sicher und ohne unnötige Hürden. Das nehmen Versender nicht immer ganz ernst. Wie gehst Du mit einer Abmeldung richtig um?

Verschiedene Möglichkeiten eines Abmelde-Prozesses

  1. Ein-Klick-Abmeldung: Der Abonnent braucht nur einen einzigen Hyperlink innerhalb der E-Mail klicken und ist dann sofort abgemeldet. Vorteil: Komfort; Nachteil: Gefahr von versehentlichen Abmeldungen
  2. Zwei-Klick-Abmeldung: Wie #1, jedoch muss der Abonnent auf der Landingpage bzw. in einer weiteren E-Mail seine Abmeldung zusätzlich bestätigen. Vorteil: Zuverlässigkeit; Nachteil: Ggf. missverständlich
  3. Abmeldung per Formular: Der Abonnent muss ein Formular mit seiner E-Mail-Adresse ausfüllen. Vorteil: Zugriff auf Formular (auf der Website des Anbieters) jederzeit verfügbar; Nachteil: Nicht sehr komfortabel; versehentliche Abmeldungen
  4. Abmeldung per Formular mit Bestätigung: Wie #3, jedoch muss der Abonnent auf der Landingpage bzw. einer E-Mail seine Abmeldung zusätzlich bestätigen. Vorteil: zuverlässig; Nachteil: umständlich
  5. Abmeldung per E-Mail: Der Abonnent erbittet Abmeldung per E-Mail an den Versender. Vorteil: keinen; Nachteil: Unzuverlässig, Unkomfortabel

Beispiele für Newsletter-Abmeldungen

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Gründe für Newsletter-Abmeldungen

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Der richtige Umgang mit Newsletter-Abmeldungen

Mach Dir klar: Jetzt hast Du vielleicht die letzte Chance, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Ein Abmelder verlässt nun zwar Deinen Newsletter-Verteiler – bleibt aber als potenzieller Kunde oder gar Multiplikator erhalten.

Deshalb gilt: Gestalte Deinen Newsletter-Abmeldeprozess so benutzerfreundlich wie möglich.

  1. Sage dem Abmelder, weshalb es sich lohnt, weiter in Kontakt zu bleiben!
  2. Gehe mit Abmeldern höflich und respektvoll um. Das bedeutet auch, unnötige Hürden im Abmeldeprozess zu vermeiden. So bleibst Du bzw. die Marke wenigstens in guter Erinnerung.
  3. Nenne dem Abmelder alternative Push-Kanäle; z.B. soziale Netzwerke, Push Notifications oder Whatsapp.
  4. Frage aufrichtig nach den Gründen der Abmeldung – aber erlaube bequemes Antworten.

Fazit

Jeder versendete Newsletter muss eine benutzerfreundliche Abmeldemöglichkeit enthalten, damit Empfänger jederzeit ihr Abonnement beenden können. Nutze dazu ein gängiges und zuverlässiges Verfahren, dass jeder versteht.

Über den Autor

Über den Autor

Frank Rix ist seit über 20 Jahren im Digitalmarketing unterwegs. Schon vor seinem Studium der Wirtschaftsinformatik beriet er Unternehmen wie Otto, Toyota Europe und Lufthansa.

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