Wertvolle Leads auf der eigenen Website zu gewinnen neigt oft einem Glücksspiel. Mangelnde Qualität und geringe Konversionsrate sind nur zwei von vielen Problemen, denen sich Marketer tagtäglich aussetzen müssen. 

Verlasse Dich nicht auf Dein Glück! Diese Checkliste verhilft Dir zu einem spürbaren Wachstumsschub! Packen wir es an!


1

Bestimme Deine Zielkunden

Für die Leadgenerierung ist es unzureichend, Zielgruppen auf Basis soziodemographischer Merkmale zu beschreiben. Viemehr musst Du einen Idealkunden beschreiben: Welches Vorwissen hat er? Was sind seine Pain Points? Wie informiert sich er sich? Was sind seine Vorbehalte? Sogenannte Buyer Personas sind helfen Dir und Deinem Team, sich in das Denken und Fühlen potenzieller Kunden hineinzuversetzen.

Buyer Persona erstellen


2

Bestimme geeignete KPIs

Fokussiere Dich nicht zu sehr auf Pageviews und Klickraten. Natürlich ist Traffic wichtig. Noch entscheidender ist jedoch die Qualität des Traffics. Denn was nützen Website-Besucher, welche im Bruchteil einer Sekunde wieder verschwunden sind. Betrachte vor allem auch diese drei Werte:
  • Die durchschnittliche Verweildauer eines Besuchers.
  • Die Anzahl besuchter Seiten je Session.
  • Die Anzahl der Sitzungen eines Besuchers je Monat (Retention).
Nutze auch diese KPIs, um strategische Ziele zu definieren. Ehrgeiz ist immer gut, aber bleibe dennoch realistisch. Zur Orientierung schaue ruhig auf BranchenBenchmarks oder Deine Wettbewerber.

Content KPIs


3

Skizziere die Customer Journey

Beim ersten Website-Besuch sind potenzielle Kunden in den seltendsten Fällen kaufbereit. Meistens suchen zunächst Antworten auf Fragen, welche sich im Rahmen ihres Kauf-/Beschaffungsprozesses stellen. Für erfolgreiche Leadgenerierung ist es also wichtig, die typische Customer Journey mit ihren einzelnen Phasen bzw. Touch Points zu kennen.

Führe am besten Interviews mit Kunden und Kollegen/Kolleginnen aus anderen Abteilungen, um mehr zu erfahren. Je besser der Content alle Bedürfnisse der Buyer Personas abdeckt, desto besser.

Customer Journey


4

Produziere erstklassigen Content

Das Netz ist voll mit hochwertigen Content: eBooks, Checklisten, Erklärvideos - das Netz ist voll von frei verfügbaren, geballtem Wissen. Um sich in einem derart gesättigten Markt zu behaupten, ist Qualität gefragt. Wie kann diese im Content-Marketing aussehen?
  • Stelle Content parat, der Deine wichtigsten Zielkunden adäquat anspricht. Und zwar inhaltlich als auch in der Tonalität.
  • Liefere Antworten auf möglichst alle wichtigen Fragen Deine Zielkunden. Das ist nicht von jetzt auf gleich möglich - sollte aber ein strategisches Ziel sein.
  • Probiere neue Content-Formate aus. So feiern derzeit Podcasts und Videos ein großes Comeback im Content-Marketing.
  • Achte auf erstklassiges Content-Design. Die Gestaltung von Content hat enormen Einfluss auf die User Experience. Das Auge liest ja schließlich mit.


Text Layout Tipps

  • Ist Dein Text schnell und einfach zu erfassen? Falls nicht, hilft am besten Kontrasterhöhung, größerer Zeilenabstand und größere Schrift. Denk dran: Die Gesellschaft altert. Und somit auch deren Sehstärke.
  • Versetze Dich in die Lage eines unbedachten Users! Wird auf einem Blick klar, worum es in Deinem Blog und in Deiner E-Mail inhaltlich geht?
  • Verwendest Du mehr Farben und Schriftformate als unbedingt nötig? Je unruhiger das Gesamtbild wirkt, desto schlechter ist das für die Orientierung. Reduktion lautet das Zauberwort.


5

Starke Headlines

Die Bedeutung von Headlines und Einleitungen kann man nicht oft genug betonen. Beides entscheidet maßgeblich darüber, ob Dein Artikel wahrgenommen wird oder nicht. Wer hier nur Mittelmaß abliefert, geht im Kampf um Aufmerksamkeit gnadenlos unter. Aber auch SEO-Gesichtspunkte spielen bei der Wahl eine große Rolle. Investiere daher unbedingt ausreichend Energie in dieses Thema.

  1. Notiere 5-10 Headlines auf, welche den Inhalt Deines Artikels gut beschreiben.
  2. Gebe die Keywords in das Google-Sucheingabefeld ein und achte auf Vorschläge der automatischen Vervollständigungen. Die ausgegebenen Phrasen sind jene, die unter SEO-Gesichtspunkten am besten performen.
  3. Bewerte Deine Headline-Ideen auf Basis dieser Kriterien: Schritt 3 Ist die Headline dringlich? Ist die Headline einzigartig? Ist die Headline nützlich? Ist die Headline spezifisch?
  4. Befreie deine Headline von unnötigen Artikeln und Füllwörtern. Ersetze ausgeschriebene Zahlen durch Ziffern und nutze Symbole wie z.B. “&” anstelle von “ und”.
  5. Bestimme die finale Headline am besten im Team. Platz 2 und 3 unbedingt aufbewahren, um auch diese bei Gelegenheit live testen zu können.


6

Retention & Stickiness

Aus verschiedenen Gründen ist es wichtig, dass User möglichst lange auf der Seite verweilen und wieder zurückkehren:
  • Besseres Google Ranking
  • Stärkung der Marke
  • Mehr Leads
Stickiness verbessert man vor allem mittels einer positiven User Experience (UX):
  • Auf eine angemessene Schriftgröße achten - nicht jeder hat so gute Augen wie der Junior-Designer.
  • Den Artikel mit Absätzen und relevanten Infografiken oder Videos auflockern - und zwar spätestens nach sechs bis acht Zeilen.
  • Weiterführende Inhalte anbieten - mitten im Text, unter dem Text und/oder in einer separaten Spalte.
  • Wie auch in der Einleitung stets auf einen lebendigen und verständlichen Schreibstil achten.
  • Vorsicht mit Verlinkungen auf fremde Seiten: Wer hier (versehentlich) klickt, ist weg.


7

Infografiken

Um die Essenz eines komplexen Themas auf den Punkt zu bringen, eignen sich Infografiken hervorragend.

Du kannst dieses Content-Format in Deine Textbeiträge integrieren oder auch in sozialen Netzwerken posten. Die Klick- und Share-Raten sind naturgemäß hoch. Die Erstellung von Infografiken ist dank zahlreich verfügbarer Tools ein Kinderspiel.


8

Onsite-SEO

Eigentlich selbstverständlich - und dennoch wird die Onsite-Optimierung des Corporate Blogs bzw. der Website oft vernachlässigt. Dabei sind SEO-Maßnahmen meistens schnell und einfach umsetzbar.

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • Ausrichtung von Seiten/Artikeln auf die wichtigsten Keyword-Phrasen (Longtail Keywords) und dabei Überschneidungen vermeiden
  • Seiten-Titel, -Beschreibung und Headlines (H1, H2, H3) konsequent verwenden - und zwar unter Berücksichtigung der entspr. Keyword-Phrase
  • Seiten/Artikel kontextbezogen miteinander verlinken
  • Mit einem Tool wie z.B. Google PageSpeed Insights die Ladezeiten messen und ggf. optimieren
  • Den mobilen Zugriff auf die Website so komfortabel wie nur möglich machen


9

Nutze Lead-Magnete

Ein 08/15-Kontaktformular auf der Website ist unzureichend, wenn Du professionell Leads generieren möchtest. Was Du brauchst sind Lead-Magnete, also Freebies, welche der potenzielle Kunden gern gegen seine Kontaktdaten eintauscht.

Ein Lead-Magnet kann ein Content-Upgrade sein (eBook, Checkliste o.ö.) oder ein kostenloser Service sein. Wichtig ist, Datenschutzbestimmungenes potenziellen Kunden einen echten Mehrwert liefert.

Investiere viel Energie in Deine Lead-Magnete und sorge für ein ansprechendes Design. Gut verpackter Content kommt deutlich besser ab.

Ideen für Lead-Magnete



Zusammenfassung

Wenn Du mehr aus Deinem Webtraffic rausholen willst, ist Geduld gefragt. Einige der genannten Schritte greifen zwar sofort, andere jedoch erst nach ein paar Monaten. Da erst im Zusammenspiel das volle Potenzial mobilisiert wird, lasse möglichst keinen Schritt aus und sei beharrlich.

Viel Erfolg wünscht Dir das Team vom VERTUS

Um mehr Leads auf der Website generieren zu können, haben wir VERTUS entwickelt.

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