6 häufige Fehler bei der Conversion-Optimierung.

6 häufige Fehler bei der Conversion-Optimierung.

Das Problem an Conversion-Optimierung ist, dass sie selten korrekt durchgeführt wird. Es entstehen Scheinoptimierungen, aus denen vielleicht ein gutes Gefühl, aber weder Wachstum noch Erkenntnisse resultieren. Was sind die häufigsten Fehler?

Tatsächlich hat die Nachfrage nach Conversion-Optimierung jede Menge selbsternannte Experten auf den Plan gerufen. Doch rosige Versprechen werden immer seltener erfüllt. Das ist ziemlich schade, denn das Potenzial für Wachstum existiert weiterhin und steigt von Tag zu Tag weiter an.

Was sind die häufigsten Fehler bei der Conversion-Optimierung? Und was kannst Du tun, um sie zu vermeiden? 

1. Unklare Zielsetzung

Ein andere häufiger Fehler ist, dass Optimierer sich auf zu wenige oder die falschen Metriken fokussieren. Beispiel: Wenn ich die Konversionsrate brutal maximieren und den Kunden happy machen will, senke ich einfach alle meine Preise auf 0 Euro. Leider wäre ich dann in kürzester Zeit pleite. Neben den KPIs gehören weitere Metriken auf das Dashboard.

Metriken für Conversion-Optimierung

2. Fehlerhafte Methodik

Experimente sind mit unzähligen Fallstricken versehen. Sehr schnell resultieren daraus falsche Schlussfolgerungen. Wirkungszusammenhänge sind nicht immer so eindeutig, wie man vermuten könnte. Um zu einer validen Aussage zu kommen, bedarf es häufig mehrere Tests. Vor allem aber sind fundierte Kenntnisse explorativer Statistik unverzichtbar. Einfach nur ein Tool bedienen zu können, reicht nicht aus. 

3. Mangelhafte Segmentierung

Website-Besucher ist nicht Website-Besucher. Dennoch werden sie häufig in ihrer Gesamtheit betrachtet, um pauschale Aussagen zu treffen. So wird Conversion-Optimierung jedoch zu einem Glücksspiel. Deshalb ist es wichtig, seine Visitor Personas gut zu kennen und mit entsprechenden Segmente zu arbeiten. 

4. Unzureichende Struktur

Conversion-Optimierung ist ein fortlaufender Prozess und funktioniert deshalb nur dann, wenn Workflows definiert werden. Diese lassen sich grob in drei Phasen einteilen: 

  1. Recherche: wo ist der Flaschenhals, der den Erfolg ausbremst?
  2. Ideen entwickeln: welche Löungen bieten sich an?
  3. Experimemt: welche Lösung funktioniert und kann implementiert werden?

 

Conversion Optimierung Prozess

5. Ideenfindung vernachlässigen

Experimente mit minderwertigen und schlecht priorisierten Ideen kosten Unmengen an Geld.  Deshalb sollte etwa 50 % der Zeit für Ideenfindung investiert werden. Die besten Ideen entstehen übrigens innerhalb eines interdisziplinären Teams, welches sich aus UX-Designern, CRO Analysten und Textern zusammensetzt. Je diverser das Team zusammengesetzt ist, desto wertvoller ist der resultierende Output. Es gilt: Ideenqualität = Ideenquantität + Ideenvielfalt

6. Kleine Verbesserungen nicht akzeptieren

Manchmal geben sich Optimierer nicht mit einem kleinen Uplift zufrieden. Sie wollen mehr als “lächerliche” 1 % und geben die neue Idee auf. Das ist falsch. Jede kleinste Optimierung ist fantastisch und führt zu Erkenntnissen. Entscheidend ist der Prozess, nicht das singuläre Ergebnis. Mehr dazu im Buch “The 1% Rule” von Tommy Baker.

Fazit

Conversion-Optimierung ist nicht so trivial, wie es oft suggeriert wird. Wenn Du das volle Potenzial Deiner Website oder Deines Online-Shops mobilisieren möchtest, engagiere Spezialisten. Du erkennst sie oft daran, dass sie Dir nicht nach dem Mund reden.

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Über den Autor
Über den Autor

Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank Rix und ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Content-Marketing und Conversion-Optimierung. Mein erstes Content-Projekt war 1997 ein Infotainment Special für otto.de.

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