So misst Du Deine Content Performance.

Content ist ein wesentlicher Treibstoff zur Gewinnung und Bindung von Kunden. Entsprechend steigen die Budgets Jahr für Jahr. Dennoch wissen nur wenige Marketer, welche Kanäle, Content-Formate und Assets tatsächlich performen. Hier ein paar Tipps, wie Du Deine Content-Performance zuverlässig messen kannst.

Die wichtigsten KPIs für Content Performance

1) Ranking bei wichtigen Suchbegriffen

Content eignet sich hervorragend zur Generierung von organischem Traffic am ToFu (Top of the Funnel). Hier insbesondere Educational Content. Ein wichtiger KPI ist folglich die Position in SERPs – also auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen. Je bedeutender ein Suchbegriff ist, desto bedeutender ist das Ranking für die regelmäßige Erfolgsmessung. 

2) Asset Views

Dieser KPI beschreibt den Anteil jener Website-Besucher, welche das Content-Asset auch tatsächlich abgerufen haben. Sozusagen also die Konversionsrate auf der Content-Seite. Hier spielt jedoch nicht allein die Content-Qualität hinein, sondern auch die Präsentation derselben. Nichtsdestotrotz ist dieser KPI für Content Performance sehr populär, weil er sich so leicht berechnen lässt.

3) Anzahl Conversions eines Assets

Für jedes Content Asset lässt sich die Anzahl der in Verbindung stehenden Conversions ermitteln. Mit Hilfe eines Attributionsmodells lässt sich die Anzahl auch aufteilen, sofern Kunden auf Buyer Journey verschiedene Assets aufgerufen haben. Über den monetären Wert der Conversions sagt diese Kennzahl erstmal nichts aus.

4) Wert der Conversions eines Assets

Google Analytics und andere Tracking Tools ermöglichen die Zuordnung von monetären Werten auf einzelne Seiten. Dazu werden Zielvorhaben mit einem Wert versehen. Zum Beispiel 10 Euro für eine Newsletter-Anmeldung. 

Das Pendant zu Zielvorhaben im E-Commerce sind übrigens Transaktionen! Der monetäre Transaktionswert resultiert aus dem Kauf im Shop.

KPI Content Marketing

5) ROI des Content-Assets

Mit dem ermittelten Wert eines Assets gemäß Punkt 4) kann problemlose der ROI berechnet werden. Vorausgesetzt, die Kosten für die Produktion und Distribution werden korrekt ermittelt. Unterschieden werden hier interne und externe Kosten.

6) Aktive Verweildauer

Sofern Content primäß zur Kundenbindung und Markenstärkung eingesetzt wird, ist die aktive Verweildauer, also das Engagement, ein wichtiger Indikator. Da die Verweildauer in Google Analytics, Matomo Analytics etc. nicht besonders aussagekräftig ist, muss die aktive Verweildauer viel detaillierter ermittelt werden. Engagement bedeutet nämlich auch die Abspieldauer von Videos, Scrollverhalten, Mausbewegungen, Klicks uind so weiter.

7) Anzahl Social Shares

Dein Content muss nicht gleich ein viraler Hit werden. Aber wenn Inhalte in sozialen Netzwerken geteilt werden, hat das eine besondere Bedeutung. Social Shares sorgen nämlich für zusätzlichen, oft besonders relevanten, Traffic und Brand Authority. 

Fazit

Mit steigenden Budgets wird der Aufwand und Ertrag von Content immer häufiger hinterfragt. Zumal Content-Marketing in der Praxis nicht selten eine einzige Blackbox ist.

Die vorgestellten KPIs sind gut geeignet, die tatsächliche Leistung von Content Assets zu beschreiben. Filtere die Zahlen unbedingt auch für einzelne Kanäle, um auch hier die Budgets besser allokieren zu können.

Über den Autor
Über den Autor

Mein Name ist Frank Rix und ich beschäftige mich bereits mehr als 20 Jahre lang mit Data-Driven Marketing. Als Wirtschaftsinformatiker entwickelte ich zahlreiche Tools, die bis heute namhafte Unternehmen in Marketing und Sales unterstützen. In meiner Laufbahn beriet ich unter anderem Otto, Montblanc, PwC und Lufthansa.

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