In 9 Schritten besseren Traffic generieren.

In 9 Schritten besseren Traffic generieren.

Website-Traffic ist ein wichtiger Rohstoff im Content-Marketing. Aus ihm resultieren sowohl wertvolle Daten als auch Kunden. Taugt der Traffic nichts, entstehen vermeidbare Kosten. Was aber zeichnet guen Traffic aus? Nachfolgend ein paar Tipps für höhere Traffic-Qualität.

Was ist relevanter Traffic?

Irrelevanter Traffic ist weniger nützlich als relevanter Traffic. Unabhängig von seinem Volumen. Wenn Du Containerschiffe an Reedereien verkaufst, bringen Dir Hunderttausende Website-Besuche von Freizeitskippern wenig. Im Gegenteil.

Folgende Merkmale kennzeichnen die Qualität des Traffics:

  • User gehören zu den Zielkunden (Buyer Personas)
  • User haben konkreten Bedarf an der angebotenen Leistung (Bedürfnis, Wunsch und finanzielle Mittel)
  • User haben eine konkrete Kaufabsicht (Buyer Intent)

Selbst, wenn nur eines dieser Merkmale zutrifft, können User zu wertvollen Kunden werden. Am wertvollsten sind gemeinhin jene mit konkreter Kaufabsicht.

Was ist das Problem mit irrelevantem Traffic?

Na klar ließe sich qualitativ minderwertiger Traffic einfach ignorieren. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn Website-Zugriffe von “Nicht-Zielkunden” führt zu handfesten Problemen:

  • Verzerrte Erfolgsmessung: Dir wird es kaum gelingen, in Deinen Analytics die Spreu vom Weizen zu trennen. Folglich lassen sich nur schwer Erkenntnisse gewinnen, wenn die Zahlen zu einem großen Teil auf irrelevanten Traffic basieren.
  • Wertlose Anfragen: Eingehende Anfragen müssen normalerweise händisch geprüft werden. Das kostet viel Zeit. Da ist es ärgerlich, wenn der Containerschiff-Anbieter zuhauf Anfragen von Jolleneignern abarbeiten muss.
  • Spam: Nicht zu vernachlässigen ist der Schaden durch Bots und Spam. Sie vergeuden technische Ressourcen und können sogar Sicherheitsrisiken darstellen.

Exkurs: Bot Traffic

Ein zunehmendes Problem ist sogenannter Bot Traffic. Also Zugriffe auf die eigenen Website, die nicht von Menschen ausgeübt werden. Oft machen diese bereits mehr als 50% des Gesamt-Traffics aus. Daraus resultieren nicht nur eine verzerrte Analytics-Daten, sondern auch handfeste Sicherheitsprobleme.
Als Lösung bietet sich der Einsatz eines CDN (Content Dellivery Networks) oder spezieller Schutzprogramme wie Datadome oder radware an.

In neun Schritten zu mehr relevanten Traffic

Du möchtest mehr und qualitativ hochwertigeren Traffic für Deine Website generieren? Dann musst Du Geduld aufbringen. Es gibt nicht den einen Growth Hack, der auf einen Schlag kaufwillige Kundschaft anlockt. Gehe am besten strategisch vor und arbeite Stück für Stück die nachfolgend beschriebenen Schritte ab:

1. Zielkunden beschreiben

Im ersten Schritt ist es extrem wichtig, den Zielkunden bzw. die Zielgruppe zu beschreiben. Nur wenn Du diesen genau kennst, kannst Du Deine Website und die Bewerbung der Inhalte richtig ausrichten. Greife am besten auf den gängigen Frameworks (Buyer Persona, Ideal Customer Profile) zurück.

Buyer Persona erstellen

2. Nutzenversprechen formulieren

Wenn Du eine Leistung bewirbst, musst Du den Zielkunden im Herzen berühren. Deshalb ist es wichtig, seine gravierendsten Pain Points zu kennen. Darüber hinaus musst Du wissen, warum Deine Lösung besser geeignet ist als jene von Mitbewerbern. Das alles auf den Punkt gebracht nennt sich „Nutzenversprechen„.

3. Content- und Keyword-Audit

Nun geht es an die Bestandsaufnahme. Basiert Deine Kommunikation und der Content auf Deiner Website bereits auf dem Nutzenversprechen? Werden damit die richtigen Zielkunden angesprochen? Gehe Schritt für Schritt jedes Keyword durch. Spricht es tatsächlich Zielkunden mit konkretem Bedarf oder gar einer Kaufabsicht an? Ein Content Audit kann Antworten liefern.

Organic oder Paid?

Displaywerbung ist fast immer Geldverschwendung! Zum einen, weil Anzeigene einfach kaum geklickt werden. Darüber hinaus kann jeder Wettbewerber Deine Werbung gewissermaßen kopieren.

Dein Ziel sollte es immer sein, zu mindestens 80 % organischen Traffic zu generieren.

4. Wettbewerbs- und Benchmark-Analyse

Sicherlich kennst Du Deine wichtigsten Mitbewerber. Finde heraus, wie diese an ihren Traffic kommen. Auf welche Kanäle und Keywords setzen sie? Welche scheinen zu funktionieren? Eine SEO-Konkurrenzanalyse und Benchmark-Analyse gibt Aufschluss darüber.

5. Mehr Content bereitstellen

Nutze Deine Erkenntnisse, um mehr relevanten SEO-Content bereitzustellen. Und zwar für alle Phasen der Buyer Journey. Als Content Hub dient bestenfalls ein Corporate Blog auf Deiner Website. 

6. Mehr Content-Formate bereitzustellen

Nicht jeder liest gerne. Viele Menschen hören lieber Podcasts oder schauen Videos. Biete deshalb für jeden etwas und schließe niemanden aus, sofern Dir entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen. Fange aber erstmal mit Artikeln in Textform an. 

content-formate

7. Nutze soziale Netzwerke

Bewirb Deinen Content dort, wo sich Deine Zielkunden bevorzugt tummeln. Häufig sind das bestimmte soziale Netzwerke. Entwickle hier nach und nach eine treue Audience, die eifrig mit Deinem Content interagiert.

8. Setze auf E-Mail-Marketing

Auch in 2022 ist die E-Mail der wichtigste Push-Kanal. Nutze ihn, um mit personalisierten Botschaften User auf Deine Website zu holen. Stecke deshalb genug Energie in die Generierung von Opt-ins.

9. Nutze regelmäßig Analytics

Die beschriebenen Maßnahmen werden dazu führen, dass sich das Volumen und die Qualität Deines Traffics von Tag zu Tag verbessert. Allerdings wird nicht jede Maßnahme funktionieren. Messe regelmäßig Deine Content Performance, um herauszufinden, welche Anstrengungen sich lohnen und welche nicht.

Fazit

Irrelevanter Website-Traffic ist gefährlich. Er führt dazu, dass viel Zeit und Geld in sinnlose Optimierungsmaßnahmen fließt. Du willst nicht länger wertvolle Ressourcen vergeuden? Dann locke die richtigen User auf Deine Website. Nämlich potenzielle Kunden. Dies Tipps helfen Dir dabei, besseren Traffic zu generieren.

Über den Autor
Über den Autor

Moin aus Hamburg! Mein Name ist Frank und ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit Content-Marketing, Automation, Analytics und Conversion-Optimierung.

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